Sicherheitslage weiter kritisch

Flug MH17: Reste von Opfern geborgen

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Die Überreste der am 17. Juli abgeschossenen Maschine der Malaysia Airlines.

Den Haag - Ein niederländisches Bergungsteam hat an der Absturzstelle des Passagierfluges MH17 in der Ostukraine erneut Überreste von Opfern geborgen.

Das teilte die niederländische Regierung am Freitagabend in Den Haag mit. Die Leichenteile würden nun in der ukrainischen Stadt Charkow von forensischen Experten untersucht und sollten später in die Niederlande ausgeflogen werden. Bei dem mutmaßlichen Abschuss der Maschine der Malaysia Airlines am 17. Juli waren 298 Menschen getötet worden - die meisten der Opfer kamen aus den Niederlanden.

Bisher wurden 289 der Toten identifiziert. Von neun Menschen hatten die Experten im niederländischen Hilversum bisher keine DNA feststellen können. Wegen der andauernden Kämpfe in dem Gebiet waren die Bergungsarbeiten unterbrochen worden. Das niederländische Bergungsteam hatte am Freitag überraschend die Unglücksstelle gemeinsam mit dem ukrainischen Katastrophenschutz besucht. Ob die Bergungsarbeiten fortgesetzt werden, ist unklar. „Die Sicherheitslage bleibt undeutlich“, sagte Ministerpräsident Mark Rutte. „Wir entscheiden das von Tag zu Tag.“

dpa

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