Unglück bei Hameln

Retter suchen 24 Stunden nach vermisstem Piloten - mit traurigem Ende

Ein Pilot wollte am Freitag von Osnabrück nach Braunschweig fliegen, doch plötzlich brach der Funkkontakt ab. Stundenlang suchten die Retter nach dem Vermissten - um dann eine traurige Entdeckung zu machen.

Hameln - Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Niedersachsen ist der Pilot ums Leben gekommen. Das Wrack der zweisitzigen Maschine wurde am Samstagnachmittag in einem Waldgebiet bei Coppenbrügge entdeckt, wie die Polizei in Hameln mitteilte. Demnach hatten Rettungskräfte mehr als 24 Stunden lang nach dem vermissten Flugzeug gesucht.

Der 78-jährige Pilot war am Freitagmittag mit der Maschine vom Typ Aquila in Osnabrück gestartet und wollte nach Braunschweig fliegen. Nach etwa einer dreiviertel Stunde brach der Funkkontakt ab.

An der Suche waren Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Rettungsdienst und Polizei beteiligt. Auch zwei Polizeihubschrauber unterstützten die Bodensuchmannschaften. Doch auch Ortungsversuche des Piloten-Handys blieben erfolglos, wie es in der Mitteilung hieß. Nach einer nächtlichen Unterbrechung wurde die Suche am Samstag fortgesetzt - insgesamt waren fast 400 Einsatzkräfte und zwölf Suchhunde sowie drei Helikopter beteiligt. Schließlich stieß ein Jagdberechtigter auf das Wrack.

afp

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesen

Tödlicher Unfall auf Mallorca: Unglücksfahrerin auf Kaution frei?
Tödlicher Unfall auf Mallorca: Unglücksfahrerin auf Kaution frei?
Riesen-Razzia mit 1500 Polizisten gegen Rotlicht-Bande: Drei Beschuldigte in U-Haft
Riesen-Razzia mit 1500 Polizisten gegen Rotlicht-Bande: Drei Beschuldigte in U-Haft
Ärzte völlig „baff“: Schwerkranker Alfie (2) atmet trotz abgeschalteter Maschinen allein
Ärzte völlig „baff“: Schwerkranker Alfie (2) atmet trotz abgeschalteter Maschinen allein
Mehr als 50 Verletzte bei Zugunglück in Salzburg - Passagiere im Schlaf überrascht
Mehr als 50 Verletzte bei Zugunglück in Salzburg - Passagiere im Schlaf überrascht

Kommentare