Flugzeugabsturz: Pakistan ermittelt gegen Airline-Chef

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Airline-Chef Farooq Bhoja darf Pakistan nach dem Flugzeugabsturz nicht mehr verlassen

Islamabad - Nach dem Flugzeugabsturz in Islamabad ermittelt Pakistan gegen den Besitzer der Airline. Gegen ihn wurde ein Ausreiseverbot verhängt. Derzeit wird nach der Ursache in allen Richtungen ermittelt.

Einen Tag nach dem Flugzeugabsturz mit 127 Toten hat die pakistanische Regierung Ermittlungen zu dem Unglück eingeleitet und ein Ausreiseverbot gegen den Besitzer der Fluggesellschaft verhängt.

Die Passagiermaschine der Bhoja Air war während eines Gewitters im Landeanflug auf die Hauptstadt Islamabad abgestürzt. Alle Insassen kamen dabei ums Leben. Die Fluggesellschaft, die nach einer elfjährigen Pause erst im März wieder den Betrieb aufgenommen hatte, machte das schlechte Wetter für den Absturz verantwortlich.

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Airline-Chef Farooq Bhoja sei auf eine Liste gesetzt worden, die es ihm verbiete, das Land zu verlassen, sagte Innenminister Rehman Malik am Samstag am Unglücksort. Ein solches Verbot wird in Pakistan oft über Verdächtige in einem Strafverfahren verhängt.

„Angeblich war das Flugzeug ziemlich alt. Deshalb wurde eine genaue Untersuchung der Flugtüchtigkeit der Bhoja-Air-Maschinen angeordnet, sagte Malik. Es werde untersucht, ob ein Fehler am Flugzeug, ein Blitz, das schlechte Wetter oder irgendein anderer Faktor für den Verlust so vieler Menschenleben verantwortlich gewesen sei.

dapd

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