Fukushima

Ersatztank für Strahlenwasser leckt auch

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Das Katastrophen- AKW in Fukushima

Tokio - Der Betreiber des Atomkraftwerks im japanischen Fukushima hat schon wieder ein Leck in einem der Speichertanks für radioaktives Wasser entdeckt.

Das Leck sei an einem Tank entdeckt worden, in den Wasser aus einem zuvor ebenfalls leckgeschlagenen Tank gepumpt worden sei, teilte der Konzern Tepco am Dienstag in Tokio mit. Bislang sei jedoch kein radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer gelangt, hieß es weiter.

Bereits am Wochenende hatte Tepco von einem Leck an zwei der sieben unterirdischen Tanks berichtet. Die Behälter sind wichtig für die Speicherung des verseuchten Wassers, mit dem vor zwei Jahren die geschmolzenen Reaktoren gekühlt wurden, nachdem ein Erdbeben und ein Tsunami das Strom- und Kühlsystem des Kraftwerks zerstört hatten.

Auf dem Gelände lagern inzwischen insgesamt 270.000 Tonnen hoch radioaktiv verseuchtes Wasser in Hunderten riesigen Tanks. Bis 2015 werden weitere gigantische Mengen hinzukommen, so dass schon jetzt Hunderte weitere Bassins in Planung sind.

AP

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