Fanbusse und verdächtige Autos

EM 2016: Das plant Bundespolizei für Grenzkontrolle

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Sankt Augustin/Stuttgart/Trier - Fanbusse und verdächtige Autos werden auf dem Weg nach Frankreich im Grenzraum verstärkt kontrolliert. Die Behörden wollen gewaltbereite Störer vorab ermitteln und an der Ausreise hindern.

Die deutsche Bundespolizei verschärft während der Fußballeuropameisterschaft die Überwachung der Grenzen zu Frankreich, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden. Reisende müssten vielerorts mit Verkehrskontrollen an Bundesstraßen und Autobahnen rechnen und sollten Papiere dabei haben, sagte ein Sprecher der Bundespolizei für Nordrhein-Westfalen am Dienstag in Sankt Augustin. Ziel sei es, gewaltbereite Fußballfans schon im Grenzraum abzufangen und sie von der Ausreise nach Frankreich abzuhalten. Ebenso haben die Beamten die allgemeine Terrorgefahr im Blick.

An neuralgischen Punkten wie dem Dreiländereck bei Aachen sollten nach Behördenangaben zeitweise sogar feste Kontrollstellen möglich sein. In erster Linie würde aber die mobile Fahndung im 30-Kilometer-Bereich entlang der Binnengrenzen ausgeweitet. Im Fokus stehen vor allem verdächtige Fahrzeuge und Busse mit Fans. „Wir ziehen sie stichprobenartig aus dem fließenden Verkehr heraus und überprüfen sie“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei im Saarland. Für die Maßnahmen werde zusätzlich Personal eingesetzt.

Über potenziell gewalttätige Fans gebe es einen intensiven Austausch zwischen der Bundespolizei und den jeweiligen Länderbehörden in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, wie es hieß. Unterstützung dafür komme von Bereitschaftspolizisten, die sich in der Szene auskennten. Verstärkt unter Beobachtung seien auch Züge im Nah- und Fernverkehr, die die Grenzen passierten.

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dpa

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