Fußball-EM: Medikamenten-Check für Herzkranke

Herzkranke sollten Menschenmassen beim Public Viewing unter Umständne meiden. Foto: Daniel Karmann
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Herzkranke sollten Menschenmassen beim Public Viewing unter Umständne meiden.

Bei spannenden Fußballspielen steigen Puls und Blutdruck. Das kann vor allem für Menschen mit einer koronaren Herzerkrankung kritisch werden.

Bei aufregenden Spielen der Fußball-Europameisterschaft rast schon mal das Herz. Menschen mit Herzerkrankungen müssen hier aufpassen. Denn es kann dann in vorgeschädigten Gefäßwänden zu kleinen Einrissen kommen, an denen sich Blutgerinnsel bilden.

Herzkranke sollten deshalb die Partien der Fußball-EM in Frankreich jetzt zum Anlass nehmen, ihre Medikamente vom Arzt prüfen zu lassen, rät die Deutsche Herzstiftung: Könnte ein Blutdrucksenker nötig sein? Und sind die Cholesterinwerte gut eingestellt?

Eingefleischte Fans sollten während des Turniers (noch bis 10. Juli) außerdem nicht nur passiv am Sport teilhaben, sondern selbst aktiv werden: Wer ausreichend belastbar ist, kann fünfmal pro Woche rund 30 Minuten joggen, radfahren oder schnell spazierengehen. Gut ist auch, wenn sich Herzpatienten während der EM-Spiele zurückziehen können - in der Menschenmasse beim Public Viewing kann das schwierig werden. Wer merkt, dass er sehr aufgeregt ist, und sein Blutdruck steigt, sollte sich hinlegen und eine Weile entspannen. Auch ein Spaziergang in der Halbzeitpause kann dabei helfen, wieder zur Ruhe zu kommen.

Lesen Sie hier die zehn erstaunlichsten Fakten zu unserem Herzen.

So dick macht die Fußball-EM

Fußball gucken
Cola, Chips, Bier und andere kalorienreiche Snacks machen einen Fußballabend erst perfekt. Wer sich an einem Abend einen halben Liter Bier und hundert Gramm - also knapp eine halbe Tüte - Kartoffelchips gönnt, ist schon mit etwa 750 Kilokalorien dabei. Zum Ausgleich müssten Fußball-Fans mehr als eine Stunde Joggen. Also, Vorsicht beim Mitfiebern! Das Spiel ist nach 90 Minuten vorbei, doch die Kilos bleiben. Klicken Sie sich durch die schlimmsten Kalorienfallen.  © dpa/dpaweb-mm
Chips
Geliebt, aber ein echter Figurkiller: 100 g Kartoffelchips enthalten 537 Kalorien, eine große Tüte mit 175 g ganze 938 Kalorien. Light Chips sind keine echte Alternative. Sie enthalten zwar weniger Fett, aber auch nur etwas weniger Kalorien. © dpa
Salzstangen
100 g Salzstangen enthalten 370 Kalorien. © dpa
Erdnüsse
Knabberspaß: Mit 620 Kalorien pro 100 g machen Erdnüsse sogar dicker als Chips. © dpa
Schokolade
Die Nervennahrung schlechthin: Schokolade! Mit 536 Kalorien pro 100 g leider auch einer der größten Figurkiller. © dpa
Getränke dürfen bei der Fußball-Kalorienbilanz auch nicht vergessen werden: Eine Flasche Weißbier enthält 260 Kalorien, die alkoholfreie Variante 125 Kalorien. © dpa
Etwas weniger Kalorien befinden sich in einer Flasche Pils, nämlich 210. © dpa
Wein
Weißwein hingegen hat pro 0,2 Liter 138 Kalorien in sich, als Weißweinschorle nur 70 Kalorien. © dpa
Glas Rotwein
Ein Glas Rotwein mit 0,2 Litern enthält 156 Kalorien. © dpa
Cocktails
Auch Cocktails versüßen den Fußballabend und vermehren das Hüftgold: Ein Caipirinha kommt auf 216 Kalorien pro Glas. © dpa
Besser als ihr Ruf: 250 ml Limonade enthalten 98 Kalorien. © dpa
105 Kalorien stecken in 250 ml Cola. © dpa
Ernährungsexperten empfehlen kalorienarme Alternativen: Gurken mit 12 Kalorien pro Stück. © dpa
Ähnlich verhält es sich mit Karotten: nur 20 Kalorien müssten danach wieder abtrainiert werden. © dpa
Kohlrabi
Auch Kohlrabi enthält pro 100 g nur 25 Kalorien. © dpa
Aprikosen
Getrocknete Aprikosen kommen auf satte 256 Kalorien je 100 g. Da ist es besser, auf die frischen Früchte zurückzugreifen: Diese haben lediglich 43 Kalorien/100 g. © dpa

dpa/tmn

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