Einsatzkräfte stellen Gaswaffe sicher

Großeinsatz in Hamburg - Mann verschanzte sich in Wohnung - Polizisten bei Festnahme verletzt

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Abgeführt: Die Einsatzkräfte haben den Mann in der Wohnung festgenommen.

In Hamburg ist es am Sonntagvormittag zu einem Großeinsatz gekommen. Ein Mann hat sich in einer Wohnung verschanzt. Eine Spezialeinheit der Polizei war im Einsatz.

Update 17.26 Uhr: Einsatzkräfte wurden mit Notruf wegen eines Herzinfarkts gelockt

Neben dem Verdächtigen haben sich auch drei Angehörige des Mannes in der Wohnung befunden. Bisherigen Erkenntnissen zufolge kam es am frühen Morgen wegen eines behaupteten Herzinfarkts zu einem Rettungseinsatz der Feuerwehr. Wer die Rettungskräfte rief, ist laut Polizei unklar.

Eine Verhandlungsgruppe habe über mehrere Stunden hinweg versucht, den Mann dazu zu bewegen, freiwillig aus seiner Wohnung zu kommen. Gegen Mittag entschied die Polizei dann zu stürmen.

Update 16.43 Uhr: Polizisten durch Pfefferspray verletzt - Gaswaffe in Wohnung gefunden

Der nach Angaben der Ermittler "psychisch auffällige" 39-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht und soll dort einem Amtsarzt vorgestellt werden. Bei dem ersten Zugriffsversuch wurden drei Polizisten leicht verletzt, als der Mann zum Pfefferspray griff.

Als der Mann sich in einem Erdgeschosszimmer verschanzt habe, hätten inzwischen mit Atemschutzmasken ausgerüstete Beamte gesehen, dass der Mann mit einer Schusswaffe bewaffnet war, erklärte die Polizei. Aus diesem Grund zogen sich die Beamten zunächst zurück, sperrten den Bereich weiträumig ab und riefen Spezialkräfte sowie die Verhandlungsgruppe der Polizei der Hansestadt hinzu.

Da der 39-Jährige im Verlauf der Gespräche nicht dazu bewegt werden konnte, sich freiwillig zu stellen, erfolgte dann am frühen Nachmittag ein Zugriff durch Spezialkräfte. Dabei wurde nach Angaben der Polizei niemand verletzt.

Bei der Durchsuchung der Wohnung wurde eine Schusswaffe gefunden. Nach ersten Erkenntnissen handele es sich dabei um eine Gaswaffe, erklärte die Polizei.

Rauch steigt aus der Wohnung auf: Bei dem Zugriff wurde eine Blendgranate eingesetzt.

Update 13.56 Uhr: Polizei nimmt Mann nach Stürmung der Wohnung fest

Die Hamburger Polizei hat die Wohnung eines verschanzten Mannes gestürmt und den Verdächtigen festgenommen. Der Zugriff der Spezialeinheit sei erfolgt und der Mann überwältigt worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Es habe keine Verletzten gegeben. „Eine Bedrohungssituation besteht nicht mehr“, schrieb die Polizei auf Twitter. Zu den Umständen des Zugriffs machte der Sprecher keine Angaben. Der Mann hatte sich seit dem frühen Morgen verschanzt und war mutmaßlich bewaffnet. Es hieß am Morgen, es seien noch zwei weitere Menschen in der Wohnung im Stadtteil Wandsbek.

Erstmeldung: Großeinsatz in Hamburg - Mann in Wohnung verschanzt

Ein Mann verschanzte sich in Hamburg in einer Wohnung und löste damit einen Großeinsatz der Polizei aus. Ersten Erkenntnissen zufolge soll er eine Waffe bei sich tragen, wie ein Polizeisprecher am Sonntagvormittag sagte. Der Mann befinde sich in einer psychischen Ausnahmesituation und habe sich in einem Zimmer verbarrikadiert.

„Bedrohungssituation durch eine offenbar psychisch auffällige Person“

Eine Verhandlungsgruppe der Polizei sei vor Ort im Einsatz und stehe in Kontakt zu dem Mann. Dem Sprecher zufolge sollen sich noch zwei weitere Menschen in der Wohnung im Stadtteil Wandsbek befinden. Ob der Mann eine Gefahr für die beiden darstellt, sei noch unklar. Neben der Verhandlungsgruppe war die Polizei mit einer Spezialeinheit (SEK) im Einsatz. Auf Twitter schrieb die Polizei von einer „Bedrohungssituation durch eine offenbar psychisch auffällige Person“.

Nach Informationen des NDR soll der Mann zunächst in seiner Wohnung randaliert haben. Ein erster Versuch der Einsatzkräfte den Mann aus seiner Wohnung zu holen sei gescheitert, weil sich der Mann unter anderem mit Pfefferspray zur Wehr gesetzt habe. Die „Hamburger Morgenpost“ berichtete, dass der Mann in den frühen Morgenstunden selbst einen Notruf getätigt habe mit der Drohung, seine Wohnung anzuzünden. Die Polizei wollte diese Angaben gegenüber der Deutschen Presse-Agentur am Sonntagmittag zunächst nicht bestätigen.

dpa, afp

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