Mit mehreren Schüssen niedergestreckt

17-jähriger Gymnasiast gesteht Tötung seines Vaters

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Prozessbeginn: Wegen des jugendlichen Alters des Angeklagten sind Besucher und Medien nicht zugelassen.

Ein wegen der Tötung seines Vater angeklagter Gymnasiast zeigt sich vor Gericht geständig und kooperativ. Über viele Fragen in den Fall wird dennoch weiter gerätselt.

Göttingen - Ein Schüler aus Göttingen hat am Montag vor Gericht die Tötung seines Vaters gestanden. „Der 17-Jährige hat eine mehrstündige geständige Einlassung abgegeben und alle Fragen beantwortet“, sagte eine Sprecherin des Landgerichts Göttingen. Der Prozess findet wegen der jugendlichen Alters des Angeklagten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Gymnasiasten Mord vor. Er soll seinen 58 Jahre alten Vater, der zuletzt in Kassel lebte, am 21. April in der Feldmark bei Göttingen mit mehreren Schüssen getötet haben.

Polizei und Staatsanwaltschaft hatten vor der Verhandlung über den zur Tatzeit erst 16 Jahre alten Schüler kaum Details mitgeteilt. Bekannt wurde immerhin, dass das Motiv im innerfamiliären Bereich liegen könnte. Die Jugendkammer hat für den Prozess vorerst sieben Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte nach Angaben der Gerichtssprecherin Ende Oktober verkündet werden.

dpa

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