Zugunfall am Bahnhof Buchholz

Wurden sie provoziert? Zwei Menschen rennen auf Gleise - dann kommt ein Zug

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Buchholz: Am Bahnhof hat es am Mittwoch einen Zug-Unfall mit zwei Personen und einem Intercity gegeben.

Furchtbarer Zug-Unfall am Bahnhof Buchholz: Zwei Menschen wurden bei Hamburg von einem Intercity erfasst, weil sie über die Gleise liefen. Wurden sie provoziert?

Buchholz - Als eine 19-jährige Frau und ein 33-jähriger Mann aus Hamburg am Mittwoch verbotenerweise über die Gleise am Bahnhof in Buchholz laufen wollten, wurden sie von einem durchfahrenden Intercity erfasst. Schwer verletzt wurden sie in Krankenhäuser eingeliefert. Für die Polizei stellt sich nun auch die Frage, warum die beiden über die Gleise gelaufen sind, als der IC durchfuhr.

Zug-Unfall in Buchholz: Strecke zwischen Hamburg und Bremen betroffen

Die Bahnhof Buchholz liegt an der Strecke Hamburg - Bremen: Am Mittwoch gab es hier einen schlimmen Zug-Unfall mit einem IC.

Der Zug-Unfall war nicht der erste dieser Art in den vergangenen Tagen im Norden. Am 15. Oktober starb eine 16-jährige Schülerin in Stade an einem Bahnübergang, den sie trotz geschlossener Schranken überquerte. Am 22. September wurde ein 16-jähriger Jugendlicher in Lunestedt bei Bremerhaven von einem Güterzug überrollt, als er vom Bahnsteig aus über die Gleise lief.

Die Polizei hat einen Verdacht, warum die Opfer in Buchholz auf die Gleise liefen

In der Mitteilung der Polizei heißt es zu dem Zug-Unfall vom Bahnhof in Buchholz, dass der Mann und die Frau von einer bislang unbekannten Gruppe provoziert worden sein könnten. Mögliche Gründe sind noch unklar, Zeugen können erst in den nächsten Tagen vernommen werden, da sie einen Schock erlitten.

Intercity konnte die Fahrt nach dem Unfall in Buchholz fortsetzen - viele Verspätungen und Ausfälle

Der IC 2307 war auf der Fahrt von Hamburg nach Bremen. Da Buchholz kein Haltepunkt dieses Zuges ist, durfte der Intercity mit bsi zu 110 km/h durch den Bahnhof fahren. Zwar leitete der 59-jährige Lokführer noch eine Schnellbremsung ein und gab Signalpfiffe ab, konnte jedoch erst 200 Meter hinter dem Bahnsteig anhalten. Von den rund 430 Passagieren wurde niemand verletzt - um 21.48 Uhr konnte die Fahrt fortgesetzt werden. Es verspäteten sich 34 Züge, 13 weitere Züge fielen aus.

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