Hohe Strafe auf falsches Hymne-Singen

Manila - Wer die Nationalhymne nicht vernünftig singt, muss auf den Philippinen künftig mit einer Gefängnisstrafe rechnen.

Das Repräsentantenhaus hat ein entsprechendes Gesetz verabschiedet und die sangesstarken Philippiner damit am Dienstag verblüfft. “Lupang Hinirang (auserkorenes Land) sollte im Tempo eines Marsches gesungen werden“, befahlen die Parlamentarier und gaben den genauen Takt vor.

Wer bei den Tönen daneben haut oder nicht mit genügend Inbrunst singt, muss auch mit einer Strafe rechnen. 100.000 Pesos - rund 1700 Euro - Geldstrafe oder zwei Jahre Gefängnis. Der Hotelangestellte Mario Damontes hatte kein Problem damit: “Das ist in Ordnung, ich finde auch, das wir Respekt zeigen müssen, wenn wir die Hymne singen.“ Die Gesetzesvorlage muss noch durch die zweite Parlamentskammer, den Senat.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Neue Details zum Amokläufer in München: Er war zuvor bei Tugce
Neue Details zum Amokläufer in München: Er war zuvor bei Tugce
Zwei Festnahmen nach „barbarischen“ Säureattacken in London
Zwei Festnahmen nach „barbarischen“ Säureattacken in London
Volksfest-Randale und sexuelle Übergriffe in Schwaben
Volksfest-Randale und sexuelle Übergriffe in Schwaben
Umstürzender Baum tötet Frau, als sie gerade im eigenen Garten sitzt
Umstürzender Baum tötet Frau, als sie gerade im eigenen Garten sitzt

Kommentare