Bereits vierter Todesfall

Horn in den Bauch gerammt: Mann (18) stirbt nach Stiertreiben

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Ein Stier in der Arena.

Pamplona - Es ist bereits der vierte Todesfall beim traditionellen Stiertreiben in Spanien - innerhalb von nur drei Tagen. 

In Lerín in der Nähe der nordwestlichen Stadt Pamplona rammte ein Stier einem 18-Jährigen ein Horn in den Bauch, wie die Regionalregierung von Navarra am Montag mitteilte. Der junge Mann wurde demnach am Sonntagabend verletzt und starb auf dem Weg ins Krankenhaus. 

Es ist bereits der vierte Todesfall bei Stierkampf-Veranstaltungen binnen drei Tagen und mindestens der siebte seit Anfang Juli. Am Samstag waren ein 36-Jähriger bei einem Stiertreiben in Peñafiel in der Provinz Valladolid sowie ein 32-Jähriger im Ort Museros in der Provinz Valencia getötet worden. Am Freitag hatte ein in den Straßen von Blanca in der Provinz Murcia freigelassener Stier einem 55-jährigen Mann tödliche Verletzungen zugefügt. Einen weiteren derartigen Todesfall hatte es am 9. August in der Nähe von Toledo gegeben. Am 14. Juli starb ein 44-jähriger Tourist aus Frankreich, als er einen näherkommenden Stier mit seinem Handy filmen wollte, wie örtliche Medien berichteten. 

Die Stierrennen in Spanien haben eine jahrhundertelange Tradition. Jedes Jahr werden dabei allerdings dutzende Teilnehmer verletzt. Mittlerweile sind der Stierkampf und die Straßentreiben auch in Spanien hoch umstritten.

afp

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