Nach Unglück in Glasgow

Helikopter-Bergung soll Absturzursache klären

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Rettungskräfte arbeiten in Glasgow an der Bergung der Unglücksmaschine.

Glasgow - Nach dem Hubschrauberabsturz in Glasgow mit bislang acht Toten arbeiten Rettungskräfte an der Bergung der Maschine. Das Wrack soll Aufschluss über die Unglücksursache geben.

Nach dem Hubschrauberabsturz in Glasgow mit mindestens acht Toten sind die Bergungsarbeiten am Unglücksort weiter in vollem Gange. Die Rettungsmannschaften versuchten am Sonntag, das Wrack der Unglücksmaschine vom Typ Eurocopter mit Gurten und einem Kran aus den Trümmern des Pubs zu ziehen. Der Helikopter war am Freitagabend in das Dach des mit 120 Menschen vollbesetzten Musiklokals gestürzt. Nach Angaben der Polizei werden von der Untersuchung des Wracks Aufschlüsse bei der Suche nach der Unfallursache erhofft.

Unter den Toten des Unglücks sind auch die drei Besatzungsmitglieder des Hubschraubers - zwei Polizisten und ein ziviler Pilot. Dabei handelt es sich nach BBC-Informationen um einen erfahrenen Flieger, der in beiden Golfkriegen für die britische Armee als Pilot aktiv war. In drei Glasgower Krankenhäusern werden noch 14 Verletzte behandelt. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden handelt es sich bei den Verletzungen vor allem um Knochenbrüche, Kopfverletzungen und Fleischwunden.

Unterdessen versammelten sich überall in Schottland Trauernde bei Gedenkgottesdiensten für die acht Opfer und ihre Hinterbliebenen. Bereits am Samstag hatte es bei Fußballspielen in ganz Schottland Gedenkminuten für die Opfer gegeben. Nahe der Absturzstelle beim Pub „The Clutha Vaults“ in Glasgow wurden Blumen niedergelegt.

dpa

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