Nickerchen im Zug

Bahnmitarbeiterin schläft ein: Kündigung unwirksam

+
Eine Zugbegleiterin, die in einem Zugabteil eingeschlafen ist, klagt gegen die Kündigung. Foto: Felix Kästle

Köln - Die Kündigung einer Bahnmitarbeiterin, die in einem Zug eingeschlafen war, ist unwirksam. Das hat das Kölner Arbeitsgericht am Mittwoch entschieden.

Die Mitarbeiterin im Bordbistro hatte nach Rücksprache mit ihrer Chefin in einem Abteil die Füße hochgelegt, weil es ihr an dem Tag nicht gut ging. Da niemand sie weckte, schlief die Frau nach eigenen Angaben die ganze siebenstündige Fahrt durch. Daraufhin erhielt sie von der Deutschen Bahn die Kündigung. Dies sei unverhältnismäßig, befanden die Richter. Auch dass die 30-Jährige zuvor bereits abgemahnt worden war, weil sie ihren Dienstbeginn verschlafen hatte, spiele keine Rolle. (Aktenzeichen 7 Ca 2114/14)

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Orkantief „Friederike“: Menschen mit Flugangst sollten dieses Video nicht anschauen
Orkantief „Friederike“: Menschen mit Flugangst sollten dieses Video nicht anschauen
Neuer Orkan droht! Wetter-Experte fürchtet Flug- und Bahn-Chaos
Neuer Orkan droht! Wetter-Experte fürchtet Flug- und Bahn-Chaos
Missbrauchs-Martyrium in Freiburg: Jetzt spricht die Schwester des Stiefvaters
Missbrauchs-Martyrium in Freiburg: Jetzt spricht die Schwester des Stiefvaters
Familie lässt professionelle Fotos machen - als sie das Ergebnis sieht, brechen alle in Tränen aus
Familie lässt professionelle Fotos machen - als sie das Ergebnis sieht, brechen alle in Tränen aus

Kommentare