Extrem grausame Tat in Indien

Entführer sollen Dreijährige vergewaltigt und enthauptet haben - einen Peiniger kannte das Mädchen

Gehen für ihre Rechte auf die Straße: Indische Frauen demonstrieren gegen die geringen Strafen in Vergewaltigungsfällen.
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Gehen für ihre Rechte auf die Straße: Indische Frauen demonstrieren gegen die geringen Strafen in Vergewaltigungsfällen.

In Indien ist eine Dreijährige Opfer einer abscheulichen Tat geworden. Das Mädchen wurde von ihren Entführern offenbar vergewaltigt und gepeinigt. Zumindest einen der Täter kannte sie.

Neu Delhi - In Indien hat sich eine extrem grausame Tat ereignet: Ein dreijähriges Mädchen ist auf einem Bahnhof entführt und anschließend mutmaßlich vergewaltigt und enthauptet worden. Die Polizei im östlichen Bundesstaat Jharkhand nahm laut einem Sprecher der Bahnpolizei drei verdächtige Männer fest. Darunter soll sich auch der Begleiter der Mutter des Kindes befinden.

Das Mädchen hatte den Angaben zufolge mit seiner Mutter und deren Begleiter am vergangenen Freitag an der Bahnstation Tatanagar in der Stadt Jamshedpur geschlafen, als es plötzlich verschwand. Auf Aufnahmen von Überwachungskameras war demnach zu sehen, wie ein Mann ein schlafendes Kind in seinen Armen wegträgt. Das Material habe der Polizei dabei geholfen, mehrere Verdächtige zu identifizieren, sagte Ehtesham Waquarib von der Bahnpolizei.

Leiche des Mädchens vier Kilometer von Bahnstation entfernt gefunden

Zwei Männer hätten gestanden, das Mädchen vergewaltigt, gewürgt und geköpft zu haben, so Waquarib. Demnach führten die beiden die Beamten zur zerstückelten Leiche des Mädchens, die sich in einer Tasche an einem abgelegenen Ort etwa vier Kilometer von der Bahnstation entfernt befand. Vom Kopf des Mädchens fehlt jedoch nach wie vor jede Spur. Auch von der Polizei eingesetzte Spürhunde sind zunächst nicht fündig geworden.

In Indien hat es in den vergangenen Jahren immer wieder Fälle von sexueller Gewalt gegen Frauen und Kinder gegeben, die auch international Bestürzung auslösten. 2012 war eine Studentin in einem Bus in Neu Delhi während der Fahrt von mehreren Männern vergewaltigt und so schwer verletzt worden, dass sie starb. Dieser Fall hatte in dem Land zu großer Empörung und schärferen Gesetzen geführt.

Auch in Deutschland kam es in den vergangenen Tagen zu abscheulichen Taten. So schubste ein 40-Jähriger einen Achtjährigen am Frankfurter Hauptbahnhof vor einen einfahrenden Zug. Der Junge starb. In Stuttgart wurde ein 36-Jähriger auf offener Straße von einem Mann erstochen. Von der Tat kursierten zwischenzeitlich Videos im Internet, was Kritik hervorrief. Bei einer Schießerei in Kassel kam ein 21-Jähriger ums Leben.

dpa

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