Fahrt dauerte sechseinhalb Stunden länger

Irrfahrt mit Flixbus: Fahrer muss nach Teilstrecke umkehren

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Mönchengladbach - Die Irrfahrt der Flixbus-Kunden: Etwa 40 Fahrgäste des Fernbus-Unternehmens wurden am Sonntag einmal quer durch Nordrhein-Westfalen und wieder zurück gefahren - aus einem kuriosem Grund.

Ihr Fahrer musste nach einem Teil der Strecke umkehren, weil er mit dem falschen Bus losgefahren war. Die normalerweise etwa acht Stunden dauernde Fahrt verlängerte sich dadurch um rund sechseinhalb Stunden, wie ein Flixbus-Sprecher Medienberichte bestätigte.

Der Fahrer sei irrtümlich mit einem Doppeldecker-Bus zur Abfahrtshaltestelle in Mönchengladbach gekommen, statt mit dem vorgesehenen kleineren Bus. Dieser Fehler sei erst aufgefallen, als der Bus bereits in Niedersachsen war, sagte der Sprecher. Weil das Fahrzeug für eine spätere Tour mit deutlich mehr gebuchten Fahrgästen gebraucht wurde, sei er zurückbeordert worden.

In Dortmund mussten die Fahrgäste die Reise dann erneut starten. Dort habe ein Ersatzbus zur Verfügung gestanden, sagte der Sprecher. Für die Fahrgäste sei die Irrfahrt „extrem unangenehm“ gewesen, räumte er ein. Sie bekämen die Fahrtkosten erstattet und einen Gutschein für eine europaweite Freifahrt.

dpa

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