Schock mitten in Coronavirus-Krise

Schlaganfall im Italien-Urlaub! Drama um Maja (26) aus Deutschland - Jetzt ist sie aufgewacht

Maja Giuseppe Italien
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Ein Foto aus unbeschwerten Tagen: Maja und Giuseppe.

Eine 26-jährige Deutsche hat im Italien-Urlaub einen Schlaganfall erlitten. Der furchtbare Vorfall wird durch die Corona-Krise noch dramatischer. Jetzt gibt es Neuigkeiten.

  • Maja (26) aus Hannover erlitt auf Sizilien (Italien) im Urlaub einen Schlaganfall.
  • Ihr Freund Giuseppe durfte sie wegen Corona nicht besuchen und startete eine rührende Aktion.
  • Jetzt gibt es positive Nachrichten: Sie ist wach.

Update vom 24. August 2020: Die nächste positive Nachricht von Maja konnte ihr Freund Giuseppe via Instagram am Sonntagabend überbringen: Maja ist wach! Die 26-jährige war nach ihrem Schlaganfall im Italien-Urlaub ins künstliche Koma versetzt worden. Inzwischen ist sie nach Deutschland zurücktransportiert worden.

Am Sonntag dann der nächste große Schritt, wie Giuseppe bei Instagram schrieb. „Meine Lieben! Maja ist wach! Ihr Zustand ist sehr sehr gut, dafür, dass sie heute wach geworden ist! Papa Maja und ich hatten die Möglichkeit, heute mit ihr nonverbal zu kommunizieren! Danke nochmal für alles.“

Update vom 22. August 2020: Giuseppe hat sich für einen Tag aus Instagram zurückgezogen und bittet um Verständnis, dass er so lange keine Fragen beantworte. Doch was alle, die Anteil an Majas Schicksal nach deren Schlaganfall genommen haben, freuen dürfte: Er erklärt, dass ihr Transport nach Deutschland gut verlaufen sei. "Trotzdem möchte ich erwähnen, dass der Flug sehr gut war und Maja sehr stabil und in guten Händen ist!", schreibt er in seiner Instagram-Story.

Maja (26) hatte im Sizilien-Urlaub einen Schlaganfall erlitten (siehe unten). Seitdem verfolgen Tausende ihre Geschichte und drücken die Daumen, dass sie bald wieder gesund wird.

Update vom 21. August 2020: Es gibt Neuigkeiten von Maja, die im Italien-Urlaub einen Schlaganfall erlitten hatte. Ihr Freund Giuseppe hat sich am späten Donnerstagabend mit einem sechsminütigen Instagram-Video an seine rund 1200 Follower gerichtet.

„Toller Tag heute, sag ich mal so“, erklärt er, was in seiner Situation zunächst verwundert. Doch es gibt tatsächlich sehr positive Nachrichten: Maja kommt nach Hause! Die Malteser hätten einen Rücktransport der 26-jährigen Erzieherin, die im künstlichen Koma liegt, aus Sizilien nach Deutschland organisiert. „Ein paar Untersuchungen wurden gemacht. Es ist nicht risikofrei, aber risikoarm. Wir fliegen morgen nach Hause. Das hätten wir nie ohne eure Hilfe geschafft. Ich bin überwältigt, wenn ich bedenke, wie es mir vor drei Tagen ging. Hilflos war ich da.“

Wie geht es Maja? Mit dem Herzen sei alles in Ordnung, sie hätte keine Hirnblutungen, „davor hatte ich Riesen-Angst“, so Giuseppe, „weil es die Sache noch mal kritischer und komplizierter gemacht hätte als es schon ist.“ Das angestaute Blut werde mit Blutverdünnungsmittel gelockert. „Heute die positive Nachricht, dass diese medizinische Therapie einschlägt. Das heißt, es fängt sich langsam an zu verdünnen, zu lösen. Sie haben gesagt, es löse sich ein bisschen, bisschen, bisschen. Mir war klar, dass es kleine Schritte werden und bleiben, ich bin für jeden kleinen Schritt dankbar. Das ist die erste positive Nachricht, die ich bekomme nach sechs schwierigen Tagen. Es geht vorwärts, das ist das, was wichtig ist..“

Er dankt allen für ihre Gebete und Spenden und fast 1000 Sprachnachrichten. Heute soll Maja dann in Hannover landen und in die Obhut der dortigen Ärzte übergeben werden.

Schock in Italien-Urlaub: Schlaganfall mit 26! Drama um Maja aus Deutschland mitten in Coronavirus-Krise

Unser Artikel vom 20. August 2020: Catania - Man kann ihr und ihren Angehörigen nur die größtmögliche Kraft wünschen. Und natürlich, dass Maja bald wieder aufwacht und ganz gesund wird. Tausende nehmen momentan Anteil an dem Schicksal der 26-Jährigen aus Hannover. Die Erzieherin erlitt im Sizilien-Urlaub einen Schlaganfall. Ihr Freund Giuseppe startete nun eine rührende Aktion.

Maja (26) aus Hannover: Schlaganfall im Italien-Urlaub

Zu dem Drama kam es laut Antenne Niedersachsen am 13. August, am letzten Tag des gemeinsamen vierwöchigen Italien-Urlaubs. Maja habe über Kopfschmerzen geklagt. Sie nahm eine Schmerztablette, dann gingen beide dennoch ans Meer. „Sie meinte: ‚Ich habe irgendwie ein komisches Gefühl in den Armen‘“, schildert Giuseppe dem Radiosender. "Plötzlich kippte Maja zur Seite, konnte nicht mehr richtig sprechen“, zitiert ihn die Bild. Inzwischen ist bekannt: Sie erlitt einen Schlaganfall - im Alter von nur 26 Jahren.

Auf Giuseppes Instagram-Profil hatte er bis dahin traumhafte, unbeschwerte Urlaubsfotos gepostet - dann schlug das Schicksal zu, und der junge Mann, der seine Freundin „meine Prinzessin nennt“, schilderte am Wochenende die traurige Geschichte in einem langen Post.

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#majawerdwach #majawerdwach #majawerdwach #majawerdwach ++Alle Kraft für meine Prinzessin++ Ich heiße Giuseppe Vicino und erwähne jetzt schon mal, dass ich für jegliche Unterstützung dankbar bin! Maja und ich verbrachten 4 wunderschöne Wochen hier auf Sizilien! # Am 13 August erlitt meine Prinzessin eine Thrombose im Hirn und erlitt einen Schlaganfall und liegt seit dem im künstlichen Koma! Da ich der festen Überzeugung bin, dass auch Komapatienten Reize wahrnehmen können bitte ich Euch um einen Gefallen. #Leider kann ich dank der Coronaauflagen weder mit ihr sprechen noch kann ich sie berühren oder sehen, was mich zutiefst traurig macht. Dennoch möchte ich, dass meine Prinzessin weis, wie viele Menschen wollen, dass sie aufwacht! Vor allem wie sehr ich möchte, dass sie aufwacht und ich sie endlich in meinen Armen nehmen kann. Es zerbricht mir das Herz den Gedanken zu haben, dass ihr keiner zuspricht was für eine Kämpferin das ist und vor allem bricht mir das das Herz, dass nicht ich Ihr sagen kann wie sehr ich sie vermisse und dass ich nichts anderes will als sie bei mir zu haben! Lassen wir sie es wissen wie viele Gebete und wie viele Gedanken bei ihr sind. Auch wenn viele mich nicht kennen oder sie nicht kennen bitte ich Euch mir unter der Telefonnummer unter den Kommentaren eine Sprachnachricht zu senden, als wärt ihr vor ihrem Bett um ihr zu sagen wie sehr ich sie vermisse, wie sehr sie von ihrer von meiner Familie und wie sehr sie bei ihren Freunden vermisst wird! Es soll bitte keine Beileidssprachnachrichten werden! Bitte bitte schickt mir Mutsprachnachrichten. Sprachnachrichten die ihr zeigen wie viele an sie denken. Sprachnachrichten in denen geschildert wird wie toll und wie tapfer sie ist und dass sie nie niemals aufgeben soll so wie ich niemals den Gedanken aufgeben werde sie bald wieder in den Armen nehmen zu können. Liebe Maja ich liebe dich unsterblich über alles. Ich werde hier auf Sizilien nicht einen Schritt von dir weichen bis dieser Horror vorbei ist. Du sollst wissen, dass ich gerade in dieser Situation erkenne wie schwach ich doch bin und wie stark du doch bist! Du bist die Allerstärkste! ❤️

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Wegen Corona: Giuseppe darf seine Freundin in der Klinik nicht sehen

Maja liegt in einem Krankenhaus in Catania (Sizilien/Italien), wurde ins künstliche Koma versetzt. Zwar sei die Kommunikation mit den sechs behandelnden Ärzten gut, erklärt Giuseppe gegenüber Antenne Niedersachsen. Aber seit sie im Koma liegt, darf er sie wegen der Corona*-Vorkehrungen nicht mehr besuchen. „Seit diesem Zeitpunkt habe ich leider keine Chance, meine Maja zu sehen, noch zu sprechen noch anzufassen. Das macht mich schon fertig.“ Seine Großeltern, die auf Sizilien leben, kümmern sich um ihn.

Giuseppe erklärt weiter: „Ich kann nicht einfach warten. Ich habe auch ein schlechtes Gewissen, wenn ich warte und musste irgendetwas bewegen.“ Deswegen startete er via Instagram* einen Aufruf - er sammelt Sprachnachrichten, die er auf eine CD brennt, um sie Maja in der Klinik vorspielen zu lassen. Bereits rund 1.000 kamen bis zum 19. August zusammen. Zudem sammelt er Spenden, um Maja trotz der schwierigen Corona*-Situation zurück nach Deutschland zu holen und ihre Reha zu finanzieren. Der Hashtag seiner Aktionen: #majawerdwach

Immer wieder postet Giuseppe bewegende Worte bei Instagram*, auch am Abend des 19. August: „Maja, meine liebe Maja. Ich vermisse dich so unglaublich sehr. Ich habe mir die Kraft genommen in den letzten 10 Minuten ein zwei Videos von dir anzuschauen und deine Stimme zu hören. Ich kann das gar nicht beschreiben wie sehr ich dich vermisse, deine Stimme und deine tollpatschige Art. Lieber Gott, schau bitte wie wunderschön dieses Mädchen ist und schau auch, was Maja für ein Mensch ist. Sie ist ein Mensch, der es absolut nicht verdient, in so einer Situation zu sein. Lieber Gott, mittlerweile sehe ich diesen Kampf als Herausforderung, als Herausforderung für die grenzenlose Liebe, die ein Mensch von sich geben sollte. Ich nehme diese Herausforderung an. Ich werde dir zeigen, wie bedingungslos ich liebe und diesen Kampf gewinnen werde! Maja mein Engel, ich liebe dich über alles. Gib nicht auf so wie ich dich niemals aufgeben würde.“

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Maja, meine liebe Maja. Ich vermisse dich so unglaublich sehr. Ich habe mir die Kraft genommen in den letzten 10 Minuten ein zwei Videos von dir anzuschauen und deine Stimme zu hören. Ich kann das gar nicht beschreiben wie sehr ich dich vermisse, deine Stimme und deine tollpatschige Art. Lieber Gott schau bitte wie wunderschön dieses Mädchen ist und schau auch was Maja für ein Mensch ist. Sie ist ein Mensch, die es absolut nicht verdient in so einer Situation zu sein. Lieber Gott, mittlerweile sehe ich diesen Kampf als Herausforderung, als Herausforderung für die grenzenlose Liebe die ein Mensch von sich geben sollte. Ich nehme diese Herausforderung an. Ich werde dir zeigen wie bedingungslos ich liebe und diesen Kampf gewinnen werde! Maja mein Engel ich liebe dich über alles. Gib nicht auf sowie ich dich niemals aufgeben würde. ❤️

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Immer mehr Menschen nehmen via Instagram Anteil an Majas Schicksal. „Ganz viel Kraft weiterhin. Maja, du wunderschönes Wesen ... werd schnell wach! Wunderschöne Worte“, heißt es in den Kommentaren. Oder auch: „Giuseppe, ich bete für euch...deine Worte berühren mich im tiefsten inneren...ich weiß was du durchmachst...möge Gott euch schützen...“ Wegen Corona sitzen auch hunderte Touristen auf einer Mini-Insel fest. (lin) (tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks).

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