Kanadier ertrinkt bei Tropensturm "Earl"

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Überschwemmung nach Tropensturm "Earl" in den USA.

Ottawa/New York - Tropensturm Earl hat sich zwar abgeschwächt, sorgt aber dennoch für Zerstörung. Ein 54 Jahre alter Mann ist an der kanadischen Ostküste beim Versuch ertrunken, ein Boot zu sichern.

Nach Angaben des Fernsehsenders CTV ereignete sich der Unfall westlich von Halifax. Der 54-Jährige habe eine Rettungsweste getragen. Es sei ihm aber dennoch nicht gelungen, zurück ans Ufer zu schwimmen. Das Boot hatte sich losgerissen. Die zuständige Provinzbehörde machte den Sturm für den Tod des Mannes verantwortlich. Der zum Tropensturm herabgestufte Hurrikan “Earl“ war gegen Mittag (Ortszeit) etwa 85 Kilometer südwestlich von Lunenburg (Nova Scotia/Neuschottland) auf Land getroffen.

Der Sturm fegte Bäume und Hochspannungsleitungen um. Zwischenzeitlich waren 220 000 Menschen ohne Strom. Am Nachmittag erreichte “Earl“ den Golf von St. Lawrence und setzte seinen Weg nordöstlich in Richtung auf Neufundland fort. Bereits in der Nacht zum Samstag hatte das US-Wirbelsturmzentrum in Miami den Hurrikan “Earl“ zu einem Tropensturm heruntergestuft. Die Bewohner am Atlantik hatten wegen “Earl“ das Schlimmste befürchtet.

Zwischenzeitlich war “Earl“ als Hurrikan der zweithöchsten Stufe 4 eingestuft, der mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 Stundenkilometer auf das Festland zusteuerte. In vielen Staaten war der Notstand ausgerufen worden, für North Carolina hatte US-Präsident Barack Obama Katastrophenalarm ausgerufen. Einige Orte wurden vorsorglich evakuiert.

dpa

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