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Karnevalsverein trauert um Ehrenpräsident

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Trauer nach Flugzeugabsturz
Fahnen des Festkomitees Kölner Karneval wehen in den Tagen nach dem Flugzeugabsturz vor dem Karnevalsmuseum auf Halbmast. © Rolf Vennenbernd/dpa

Nach einem Flugzeugabsturz und dem Tod eines Unternehmers und zwei weiteren Familienmitgliedern hängen die Fahnen in Köln auf Halbmast. Der 72-Jährige hatte sich im Karneval engagiert.

Köln/Riga - Bei einem der vier Opfer des Flugzeugabsturzes über der Ostsee vom Sonntag handelt es sich nach Angaben des Karnevalsvereins „Blaue Funken“ um seinen Ehrenpräsidenten.

Man trauere um den 72-Jährigen Peter Griesemann sowie die anderen drei Insassen - seine Frau, Tochter und deren Lebensgefährten, teilte der Kölner Verein am Freitag mit. Die vier seien „auf unfassbar tragische Weise bei einem Flugzeugabsturz aus dem Leben gerissen worden“, hieß es in einer Mitteilung.

Ein Privatflugzeug mit vier Insassen war am Sonntag auf dem Weg von Spanien nach Köln bis über die Ostsee geflogen und vor der Küste westlich der lettischen Hafenstadt Ventspils ins Meer gestürzt.

Nachruf der „Blauen Funken“

Rettungskräfte hatten Überreste der Unglücksmaschine und persönliche Gegenstände der Insassen gefunden. Die Identität der Passagiere wurde bisher nicht offiziell bestätigt. Die Anlagentechnik-Firma Griesemann aus Wesseling bei Köln hatte kürzlich mitgeteilt, dass es sich bei den vier Vermissten um den Unternehmensgründer sowie zwei Familienmitglieder und eine weitere Person handele.

In einem Nachruf der „Blauen Funken“ auf ihren Ehrenpräsidenten hieß es nun: „Bei aller Konzentration auf sein unternehmerisches Handeln besaß er eine große Portion feinen Humors, hohe soziale Verantwortung und enorme Hilfsbereitschaft.“ Seine große Passion seien die „Blauen Funken“ gewesen. Der Verein werde für die Öffentlichkeit ein Kondolenzbuch auslegen. dpa

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