Großeinsatz der Feuerwehr

Katze mit Laubsauger aus Regenrohr gepustet

Eisenach - Eine Katze in einem Regenrohr hat Einsatzkräfte in Thüringen auf Trab gehalten. Mithilfe einer Videokamera und einem Laubsauger gelang schließlich die Befreiung des eingeschlossenen Tieres.

Am Freitagmorgen sei die Feuerwehr in Eisenach zum vierten Mal ausgerückt, um das Tier zu befreien, teilte Stadtsprecherin Janina Walter mit. Allerdings ließ sich der Ausreißer, die seit Donnerstag in dem Rohr unterwegs war, nicht herauslocken. Die Feuerwehr hatte bereits den unteren Teil des Rohres aus dem Boden ausgegraben und zerlegt. Sogar mit einer Kanalkamera wurde nach dem Tier gesucht. Lockversuche mit Futter blieben zunächst erfolglos, auch Decken, die in die Kanalisation gehängt worden waren, damit sich der etwa sieben Wochen alte Vierbeiner daran heraushangeln kann, brachten nichts.

Die Lösung brachte nach einem Bericht der Thüringer Allgemeinen ein Laubsauger, der in das Rohrsystem blies, während am anderen Ende ein auf dem Bauch liegender Feuerwehrmann die Mutter von fünf Jungen auffing.

Wie genau das Tier in den Schacht gelangt war, sei unklar. „Die Feuerwehr vermutet, dass es auf einer Dachterrasse herumgelaufen ist, in ein Regenrohr fiel und im Schacht landete“, sagte Walter.

Der Vorsitzende des örtlichen Tierschutzvereins brachte die schwarze Mieze zum Tierarzt. Ihr gehe es gut.

dpa/hn

Rubriklistenbild: © dpa/dpaweb (Symbol)

Meistgelesene Artikel

Leben möglich? Sieben erdähnliche Planeten entdeckt

Liège - Wissenschaftler haben rund um einen Zwergstern in unserer kosmischen Nachbarschaft sieben erdähnliche Planeten entdeckt. Deren Sonne hat …
Leben möglich? Sieben erdähnliche Planeten entdeckt

In Todesanzeige: Liz schickt Trump fiesen Abschiedsgruß

Norwalk - Todesanzeigen können vieles sein: letzte Grüße, letzte Worte oder aber auch ein bittersüßer Seitenhieb auf einen amtierenden …
In Todesanzeige: Liz schickt Trump fiesen Abschiedsgruß

Regen könnte beschädigten Stausee erneut belasten

Die Gefahr einer Flutkatastrophe am Oroville-Staudamm in Kalifornien scheint vorerst gebannt. Der Wasserspiegel sinkt, die Anwohner kehren in ihre …
Regen könnte beschädigten Stausee erneut belasten

Kommentare