Katze verdurstet in Schließfach

Hamburg - Eine kranke Katze wurde in einem Schließfach am Hauptbahnhof eingesperrt. Passanten riefen die Polizei, als sie Geräusche hörten. Die Katze konnte zunächst gerettet werden, starb dann aber.

Eine kranke Katze ist in einem Schließfach des Hamburger Hauptbahnhofs eingesperrt worden und gestorben. Das Tier konnte zwar zunächst lebendig befreit werden, war aber bereits so ausgetrocknet, dass es starb, wie die Polizei am Mittwoch berichtete. Die Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Katze erheblich gelitten haben muss. Nun wird der Täter gesucht.

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“Der Fachdienst für Umweltdelikte der Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen übernommen und ein Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet“, heißt es im Polizeibericht. Passanten hörten am vergangenen Samstag gegen 11.50 Uhr ein Jaulen aus dem Schließfach 457 und informierten das Bahnpersonal. Eine Schließfachaufsicht befreite die Katze.

Ein Tierarzt kümmerte sich sofort um sie, konnte sie aber nicht mehr retten. Die Sektion des Tieres in der Pathologie des Hygieneinstituts ergab, dass die graue Katze, ein Mischling der norwegischen Waldkatze, eine Nierenerkrankung hatte und mehr Flüssigkeit brauchte als normalerweise. Sie hatte am Bein hinten links eine große Schürfwunde und war weder gechipt noch tätowiert. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Katze zwischen Freitag und Samstag eingesperrt wurde.

dapd

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