Nach Unwetter in Sri Lanka

Kaum noch Hoffnung auf Überlebende nach Erdrutsch 

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Seit dem Wochenende sind laut Behörden die schwersten Unwetter seit 24 Jahren über Sri Lanka niedergegangen.

Sri Lanka - Nach einem verheerenden Erdrutsch in Sri Lanka haben die Rettungskräfte am Donnerstag weiterhin verzweifelt nach mehr als hundert Vermissten gesucht.

Am Abend schwand jedoch die Hoffnung, weitere Überlebende aus den Erdmassen zu bergen, die zwei Dörfer der Teeanbauregion Kegalle unter sich begraben hatten. Bis dahin wurden 24 Leichen geborgen. Die Zahl der Unwettertoten der vergangenen Tage stieg auf mindestens 45. 

Katastrophenschutzminister Anura Yapa sprach am Donnerstag von rund hundert weiterhin Vermissten. Dagegen berichtete die Polizei, allein in einem der beiden Dörfer seien 134 Menschen als vermisst gemeldet worden. Allerdings waren zahlreiche Bewohner bereits vor dem Erdrutsch aus den beiden Dörfern geflohen, da die rund hundert Kilometer nordöstlich von Colombo gelegene Bergregion als besonders gefährdet gilt. 

Seit dem Wochenende waren laut Behörden die schwersten Unwetter seit 24 Jahren über der Insel niedergegangen. Sie lösten eine Reihe von Überschwemmungen und Erdrutschen aus, mehr als 300.000 Menschen mussten sich in Notunterkünften in Sicherheit bringen. 

Obwohl der Regen inzwischen nachließ, warnte der Zivilschutz vor weiteren Erdrutschen und ließ erneut mehrere gefährdete Gebiete evakuieren. Außenminister Mangala Samaraweera bat die internationale Gemeinschaft um Unterstützung. "Die Lage ist zwar weitgehend unter Kontrolle, doch sind wir noch massiv auf Hilfe angewiesen", sagte er. Benötigt würden vor allem Mittel zur Trinkwasseraufbereitung, Wasserpumpen und ähnliche Dinge".

AFP

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