Kein Busführerschein für Mörder

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Das Verwaltungsgericht Gießen hat einem verurteilten Mörder den Erhalt eines Busführerscheins verwehrt.

Gießen - Das Verwaltungsgericht Gießen hat einem ehemaligen Häftling den Erhalt eines Busführerscheins verwehrt. Lesen Sie, warum der Mörder keinen Schein bekommt.

Wegen seiner Straftaten bestünden “Eignungsbedenken“ für die Beförderung von Fahrgästen, heißt es in einem Urteil des Verwaltungsgerichts vom Mittwoch. In dem Fall hatte ein Mann nach der Verbüßung einer 16-jährigen Haftstrafe wegen Mordes in Tateinheit mit schwerem Raub die Erteilung auf Fahrerlaubnis der Klasse D beantragt.

Der zuständige Landkreis Marburg-Biedenkopf hatte den Antrag trotz eines positiven medizinisch-psychologischen Eignungsgutachtens abgelehnt. Die Gießener Verwaltungsrichter gaben der Behörde recht. Der Kläger werde der besonderen Verantwortung bei der Beförderung von Fahrgästen nicht gerecht, insbesondere, weil er auch nach seiner Entlassung noch einmal wegen Diebstahls geringwertiger Sachen verurteilt worden war. Gegen das Urteil ist die Revision vor dem Verwaltungsgerichtshof in Kassel möglich. (Az. 6 K 4151/09.GI)

dapd

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