Knifflige Puzzlearbeit im Darmstädter Geldschnipsel-Fall dauert an

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Wer macht denn sowas? Zerschnittene und zerrissene Geldscheine im Polizeipräsidium Südhessen in Darmstadt. Foto: Polizeipräsidium Südhessen

Darmstadt/Mainz (dpa) - Im rätselhaften Geldschnipsel-Fall von Darmstadt geht die schwierige Puzzlearbeit weiter. "Es ist noch komplizierter, als wir es uns vorgestellt haben", sagt Rainer Elm vom Analysezentrum der Bundesbank in Mainz, wo die Schnipsel zusammengesetzt werden sollen.

Nach Angaben der Polizei waren an mehr als 20 Stellen in Darmstadt - erstmals im August und dann immer wieder - Teile von 500-, 100- und 50-Euroscheinen entdeckt worden. Woher das Geld stammt, ist weiter unklar. Neue Schnipsel seien zuletzt nicht mehr gefunden worden.

"Es gibt etwa 10 000 Teile, teilweise nur so groß wie ein Fingernagel", so Elm. Das Zusammensetzen sei sehr aufwendig und schwer, weil immer auch Verbindungsstücke fehlten. Es sei noch immer unklar, um welche Geldsumme es sich handle.

Die Experten in Mainz müssen mehr als die Hälfte einer Banknote zusammensetzen - erst dann kann sie ersetzt werden. "Die Erstattung bekommt der Besitzer oder - nach dem Ablauf einer bestimmen Frist - der Finder", erläuterte Elm. Es sei noch offen, wann die Puzzlearbeit in dem Fall beendet sei.

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