Köln: Briefbombe war an Richterin adressiert

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Das Gebäude des Land- und Amtsgerichts in Köln

Köln - Die im Kölner Justizzentrum entdeckte Briefbombe war an eine Zivilrichterin des Landgerichts adressiert. Wäre die Postsendung aufgerissen worden, hätte das zu einer Stichflamme geführt.

Der nordrhein-westfälische Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) verurteilte den Anschlagsversuch: „Ich hoffe, dass der Fall schnell aufgeklärt wird, und der oder die Täter dieses hinterhältigen Anschlagsversuchs schnell ermittelt werden können.“

Die Mitarbeiter der Poststelle des Amtsgerichts hätten dank ihrer Umsicht Schlimmeres verhindert. Ihnen war der Umschlag verdächtig erschienen. Tatsächlich hatte er sich dann als Briefbombe entpuppt, die von Experten des Kampfmittelräumdienstes entschärft werden konnte.

Aufreißen hätte zu Stichflamme geführt

Am Montagmorgen war ein Umschlag mit einer elektrischen Vorrichtung in der Poststelle des Kölner Justizgebäudes eingegangen. Weil der an die Zivilrichterin adressierte Umschlag keinen Absender trug, wurden die Mitarbeiter stutzig. Der Sprengsatz war nach Einschätzung der Polizei zündfähig. Wie ein Ermittler der „Kölnischen Rundschau“ (Dienstagsausgabe) sagte, hätte ein Aufreißen des Umschlags zu einer Stichflamme geführt.

dpa

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