"Kremlflieger" Rust sieht sich als Glückspilz

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Die Cessna 172, mit der Mathias Rust von Helsinki aus nach Russland flog, steht am 28. Mai 1987 auf dem Roten Platz in Moskau.

Moskau - “Kremlflieger“ Mathias Rust hat sich 25 Jahre nach seiner spektakulären Landung am Roten Platz in Moskau als großen Glückspilz bezeichnet.

“Jeder hat mit meinem Abschuss gerechnet - aber ich habe überlebt“, sagte der 43-Jährige der russischen Zeitung “Komsomolskaja Prawda“.

Bei seiner Freilassung aus einem Moskauer Gefängnis nach 432 Tagen Haft sei er genauso glücklich gewesen wie bei seiner Landung mit dem einmotorigen Kleinflugzeug, sagte Rust. “Ich kann nicht mit Worten beschreiben, was ich in diesem Moment fühlte.“ Die Landung am 28. Mai 1987, die sich am Montag zum 25. Mal jährte, war eine Sensation in Zeiten des Kalten Krieges.

dpa

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