Viertgrößter Passagierdampfer der Welt

Kreuzfahrtschiff „Norwegian Joy“ ausgedockt

Ausdocken Norwegian Joy
1 von 6
Die „Norwegian Joy“ wurde auf der Papenburger Meyer Werft ausgedockt. Das viertgrößte Kreuzfahrschiff der Welt wird nach ihrer Überführung nach China künftig von dort aus auslaufen.
Ausdocken Norwegian Joy
2 von 6
Die „Norwegian Joy“ wurde auf der Papenburger Meyer Werft ausgedockt. Das viertgrößte Kreuzfahrschiff der Welt wird nach ihrer Überführung nach China künftig von dort aus auslaufen.
Ausdocken Norwegian Joy
3 von 6
Die „Norwegian Joy“ wurde auf der Papenburger Meyer Werft ausgedockt. Das viertgrößte Kreuzfahrschiff der Welt wird nach ihrer Überführung nach China künftig von dort aus auslaufen.
Ausdocken Norwegian Joy
4 von 6
Die „Norwegian Joy“ wurde auf der Papenburger Meyer Werft ausgedockt. Das viertgrößte Kreuzfahrschiff der Welt wird nach ihrer Überführung nach China künftig von dort aus auslaufen.
Ausdocken Norwegian Joy
5 von 6
Die „Norwegian Joy“ wurde auf der Papenburger Meyer Werft ausgedockt. Das viertgrößte Kreuzfahrschiff der Welt wird nach ihrer Überführung nach China künftig von dort aus auslaufen.
Kiellegung Norwegian Joy
6 von 6
Die „Norwegian Joy“ wurde auf der Papenburger Meyer Werft ausgedockt. Das viertgrößte Kreuzfahrschiff der Welt wird nach ihrer Überführung nach China künftig von dort aus auslaufen.

Papenburg - Auf der Papenburger Meyer Werft das viertgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt ausgedockt worden. Die „Norwegian Joy“ ist für den chinesischen Markt konzipiert. Auf ihr finden 4200 Passagiere Platz.

Nicht einmal ein Jahr nach der Kiellegung ist auf der Papenburger Meyer Werft das viertgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt ausgedockt worden. Die 324 Meter lange und rund 41 Meter breite „Norwegian Joy“ bietet Platz für 4200 Passagiere und ist ausschließlich für den chinesischen Markt konzipiert. Das Ausdocken verfolgten am Samstag in Papenburg hunderte Schaulustige. Viele waren mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil gekommen.

Voraussichtlich in vier Wochen soll das Schiff der US-Reederei Norwegian Cruise Line (NCL) über die Ems auf die Nordsee überführt werden. Im Sommer soll es dann in China getauft werden und vor dort aus in See stechen. Zwei weitere Schiffe der NCL-Flotte sollen 2018 und 2019 von der Meyer Werft abgeliefert werden. Aktuell hat NCL 14 Schiffe in Betrieb.

Für die Werft gehört die „Norwegian Joy“ (chinesischer Name: X? Yuè Hào) zu den größten Schiffen, die in Papenburg je gebaut wurden. Auf dem Schiff ist die laut Reederei weltweit erste Gokart-Rennstrecke auf einem Kreuzliner installiert. Die Rennbahn ist zweistöckig.

„Es ist der richtige Zeitpunkt. China ist die Zukunft für die Kreuzfahrtbranche“, hatte Reederei-Chef Andy Stuart vor knapp einem Jahr im April 2016 bei der Kiellegung in Papenburg gesagt. China habe das Potenzial, in den 2020er Jahren der weltweit größte Kreuzfahrtmarkt zu werden.

Bis zum ersten Ablegen in China dauert es noch ein paar Monate. Zunächst liegt das Schiff bis zur Überführung über die schmale Ems im Werfthafen. Dort sind weitere Ausrüstungsarbeiten, Erprobungen und Abnahmen der Reederei an Bord vorgesehen. Gleichzeitig werde bereits mit dem Training der etwa 1600 Crew-Mitglieder an Bord begonnen.

Bis heute wurden in Papenburg 42 Luxusliner für Kunden aus aller Welt gebaut. Die Meyer Werft ist ein Familienunternehmen und zählt mit mehr als 3300 Beschäftigte zu den größten Arbeitgebern der Region. Die Werft hat mit dem Bau von zwölf großen Kreuzfahrtschiffen Beschäftigung bis in das Jahr 2023.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Todes-Drama: 12 Menschen bei Himmelfahrts-Prozession auf Madeira erschlagen
Todes-Drama: 12 Menschen bei Himmelfahrts-Prozession auf Madeira erschlagen
Messerattacke in Finnland: Zwei Tote und sechs Verletzte
Messerattacke in Finnland: Zwei Tote und sechs Verletzte
Skandal-Aushang: Hotel fordert Juden zum Duschen auf
Skandal-Aushang: Hotel fordert Juden zum Duschen auf
Fahrer rast in Pizzeria bei Paris: Mädchen (13) tot, Junge (3) in Lebensgefahr
Fahrer rast in Pizzeria bei Paris: Mädchen (13) tot, Junge (3) in Lebensgefahr

Kommentare