Kubanische Zigarren fallen Terror zum Opfer

Chicago - Die im Kampf gegen den Terrorismus in den USA umgesetzten Maßnahmen bei der Überwachung der Luftfracht haben einen unerwarteten Nebeneffekt.

Es werden immer mehr kubanische Zigarren beschlagnahmt. Das berichteten Zollbeamte am Chicagoer O'Hare International Airport. In den USA besteht seit 1963 ein Boykott kubanischer Waren. Bislang konnten Zigarren-Liebhaber in den USA dies umgehen, indem sie sich die begehrten Glimmstangen per Luftfracht von Händlern aus Europa zuschicken ließen. Vor den neuen Kontrollen, die nach einem fehlgeschlagenen Anschlag mit zwei Paketbomben in Kraft gesetzt wurden, wurden in O'Hare rund 2.000 kubanische Zigarren innerhalb von zwei Wochen beschlagnahmt. Jetzt waren es im gleichen Zeitraum mehr als 100.000.

dapd

Rubriklistenbild: © AP

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