Wer knutscht, fliegt raus

Wirt verhängt Kuss-Verbot für Gäste

Innsbruck - Der Wirt eines Innsbrucker Lokals hat ein Kuss-Verbot für Gäste verhängt. Wer sich nicht daran hält, fliegt raus. Mehrere Paare haben sich beschwert, doch den Behörden sind die Hände gebunden.

In einem Innsbrucker Lokal hat der Wirt seinen Gästen ein Kuss-Verbot auferlegt. „Aus Respekt vor unseren Mitarbeitern und internationalen Gästen bitten wir Sie, Zärtlichkeiten in unserem Lokal zu unterlassen“, steht auf einer Hinweistafel neben der Hausordnung. Der Wirt sagte der „Tiroler Tageszeitung“: „Wenn Gäste Zärtlichkeiten austauschen, weisen wir sie darauf hin, dass dies in unserem Lokal nicht erwünscht ist. Unterlassen sie es nicht, müssen sie gehen.

Bei der Wirtschaftskammer gingen zwei Beschwerden von rausgeworfenen Paaren ein - aber die Vorgehensweise des Wirts sei rechtens, sagte der stellvertretende Kammer-Geschäftsführer Gernot Liska. „Das Problem ist, dass andere Gäste den Bewirtungsvertrag kündigen können, wenn sie sich von anderen gestört fühlen, etwa wenn zu laut telefoniert wird“, erklärte Liska. Sie könnten dann Bestellungen stornieren. Deshalb könne ein Gast, der sich ungebührlich verhalte, des Lokales verwiesen werden. Allerdings dürfe niemand aufgrund seiner Volkszugehörigkeit, seines Geschlechts oder einer Behinderung rausgeworfen werden.

Kuriose Fakten rund ums Küssen

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dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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