Londoner Stadtteil will DNA von Hundekot untersuchen

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Verbotsschild: Ein Londoner Stadtteil will Hundebesitzer für den Kot ihrer Lieblinge künftig zur Kasse bitten. Foto: Tobias Hase/Symbol

London (dpa) - Der Hund muss mal und keiner hat's gesehen? Ein Londoner Stadtteil will Hundebesitzer für den Kot ihrer Lieblinge künftig zur Kasse bitten.

Der Bezirk Barking (deutsch: Bellen) und Dagenham will als nach eigenen Angaben erster in Großbritannien unschöne Hinterlassenschaften in Parks und auf Gehwegen in Zukunft auf die DNA ihrer Urheber untersuchen und so herausfinden, hinter welchem Vierbeiner nicht aufgeräumt wurde. Das sagte der Leiter der Bezirksverwaltung, Darren Rodwell, laut Mitteilung.

Bis zu 80 Pfund (umgerechnet gut 110 Euro) soll es den Hundebesitzer kosten, wenn er den Hundedreck nicht einsammelt und er per DNA-Abgleich überführt wird. Der Bezirk gibt laut offiziellen Angaben 2,3 Millionen Pfund (rund 3,2 Millionen Euro) pro Jahr für Aufräumarbeiten aus - darunter fällt auch die Beseitigung von Hundedreck. Ein Pilotprojekt soll im September 2016 starten, wie der Bezirk in seiner Pressemitteilung bekanntgab.

"Standard"-Artikel

BBC-Bericht

Poo Prints

Pressemitteilung des Bezirks Barking & Dagenham

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