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Gleiche Polizeieinheit wie bei G20-Skandal

Mann pupst Polizistin an und bekommt Strafbefehl über 900 Euro 

In Berlin musste sich ein Mann vor Gericht verantworten, weil er in der Nähe einer Polizistin gefurzt hatte. 

Berlin - Bereits im Februar 2016 kam es zu dem kuriosen Vorfall, der nun für Schlagzeilen sorgt. Die 32. Polizeieinheit aus Berlin kontrollierte im Gebiet der Rigaer Straße im Friedrichshainer Nordkiez eine Gruppe mit mehreren Personen. Zahlreiche Videoaufnahmen dokumentieren das Prozedere, das eine Dreiviertelstunde dauerte. Der Gruppenleiter will beobachtet haben, wie Christoph S. in der Nähe einer Kollegin furzte - zweimal. 

Der Beamte fühlte sich dadurch provoziert und brachte den Vorfall zur Anzeige. Knapp zwölf Monate später flatterte der Strafbefehl über 900 Euro in den Briefkasten von S.. Dieser legte Einspruch ein, der Fall landete am Dienstag vor dem Amtsgericht Tiergarten. Der Beschuldigte wurde von einer ca. 40 köpfigen Gruppe unter dem Motto „Viel heißer Wind um nichts“ im Gericht unterstützt. 

Doch die Richterin machte kurzen Prozess, stellte das Verfahren nach wenigen Minuten ein. Der Beschuldigte kam ohne jede Strafe davon. Der Rechtsanwalt Daniel Werner, der S. vertrat, sieht in dem großen Interesse der Anwesenden auch einen Grund für die Einstellung. „Es gab keine Auflagen, und das Gericht übernimmt auch sämtliche Kosten, was sehr selten ist“, betonte der Jurist gegenüber taz.de. „Dass ein Gruppenleiter der Polizei die Ehre einer Kollegin durch einen Furz verletzt sieht und Anzeige erstattet, ist die eine Sache. Dass dann aber die Staatsanwaltschaft und das Gericht die Anklage zulassen, ist ein klarer Fall von behördlichem Versagen“, so der Anwalt weiter.

Die 32. Polizeieinheit sorgte bereits im Juni 2017 für Aufsehen: Im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg wurde die Einheit nach Berlin zurückbeordert, weil sie bei einer Party unter anderem in der Öffentlichkeit uriniert haben soll (wir berichteten über den Skandal).

mk

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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