Mann nach Angriff in Klinik gestorben

Rostock - Ein Mann ist am Donnerstag nach einem Gewaltakt auf dem Bahnhofsgelände des Rostocker Stadtteils Warnemünde in einer Klinik an seinen schweren Verletzungen gestorben.

Der auf einem Bahnsteig offenbar auf einen Zug wartende 45-jährige war am Nachmittag nach bisherigen Erkenntnissen aus einer Gruppe von mehreren zunächst unbekannten Personen heraus angegriffen und am Kopf verletzt worden, berichtete die Polizei am Abend. Der Geschädigte hatte danach kurzzeitig das Bewusstsein verloren und war nach seiner Reanimation durch einen Notarzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort starb der aus dem Kreis Bad Doberan stammende Mann am frühen Abend.

Nach Zeugenaussagen soll es sich bei den Tätern um drei bis fünf alkoholisierte Männer gehandelt haben. Sie hätten sich nach dem Vorfall vom Tatort in unbekannte Richtung entfernt. Ob sich Täter und Opfer kannten, sei bislang nicht bekannt, sagte ein Sprecher des Rostocker Präsidiums auf dapd-Nachfrage. Am Tatort ist umfangreiches Spurenmaterial sicher gestellt worden. Die Polizei hat inzwischen die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Aufklärung der Straftat und der Suche nach den Tätern gebeten.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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