Mann über 30 Stunden auf Hausdach

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Ein Mann hält seit 24 Stunden die Polizei in Basel in Atem.

Basel - Mehr als 30 Stunden hat ein Mann in Basel es auf einem Hausdach ausgehalten. Dann stellten die Rettungskräfte seine Versorgung mit Getränken und Zigaretten ein.

Der Mann sollte zum Abstieg bewegt werden - zunächst ohne Erfolg. Der offenbar psychisch Kranke war am Montagmorgen auf das Dach geklettert und wehrte sich seither aggressiv gegen alle Rettungsbemühungen. Sogar ein buddhistischer Mönch bemühte sich um den Mann. Doch dieser hatte das Dach teilweise abgedeckt und Ziegel und seine Schuhe auf die Straße geworfen. Phasenweise balancierte er auch auf einem Schornstein.

Während der Nacht versuchten Polizisten im Dachstock, den Mann wachzuhalten, damit er nicht aus Müdigkeit vom Dach fiel. So fuhren auch Polizeiwagen mit Sirenengeheul durch das Viertel. Ein Rettungskissen am Boden musste wieder weggebracht werden, da der Mann darauf ablehnend reagierte und sich dabei selbst sowie - mit Ziegelwürfen - die Feuerwehrleute in Gefahr brachte.

Auch am Dienstagabend bemühte sich die Polizei weiter darum, mit dem vermutlich unter Zwangsvorstellungen leidenden Mann zu sprechen. Bei der ganzen Rettungsaktion gehe es vor allem darum, den Mann vor sich selbst zu schützen, betonte der Sprecher.

dpa

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