Video zeigt massive Explosion

Massenevakuierungen in der Ukraine: Munitionslager geht in Flammen auf 

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Ein mächtiger Feuerball steigt nach der Explosion auf.

In der Ukraine stand eines der größten Munitionslager des Landes in Brand. Mehr als 30 000 Anwohner im Umkreis von 15 bis 20 Kilometern mussten in Sicherheit gebracht werden. 

Kalyniwka - Eines der größten Munitionslager der Ukraine ist am Dienstagabend in Brand geraten. Die Behörden ordneten die Evakuierung der umliegenden Dörfer an und sperrten den Luftraum in einem Radius von 50 Kilometern über dem Depot.

Nach Angaben des Militärs brach das Feuer gegen 22.00 Uhr Ortszeit (MESZ) aus. Daraufhin seien zahlreiche in dem Depot gelagerte Artilleriegranaten explodiert, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenseite "Ukrainska Prawda". 

Heftige Explosionen in der Ukraine: Munitionslager in Flammen - Bilder

In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen.
In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen. © AFP
In der Ukraine stand eine Munitionsfabrik in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen.
In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen. © dpa
In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen.
In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen. © AFP
In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen.
In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen. © AFP
In der Ukraine stand eine Munitionsfabrik in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen.
In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen. © dpa
In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen.
In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen. © AFP
In der Ukraine stand eine Munitionsfabrik in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen.
In der Ukraine stand eine Munitionsfabrik in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen. © dpa
In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen.
In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen. © AFP
In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen.
In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen. © AFP
In der Ukraine stand eine Munitionsfabrik in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen.
In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen. © dpa
In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen.
In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen. © dpa
In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen.
In der Ukraine stand ein Munitionslager in Flammen. Es kam zu heftigen Explosionen. © AFP

Massenevakuierungen nach verheerendem Brand

Mehr als 30.000 Menschen aus den umliegenden Dörfern wurden am Mittwoch in Sicherheit gebracht, die Behörden sperrten den Luftraum in einem Radius von 50 Kilometern. Die Staatsanwaltschaft zog "Sabotage" in Betracht.Auch ein Teil der Straßen in der Region wurde gesperrt und der Bahnverkehr teilweise umgeleitet.

Das Munitionslager liegt rund 200 Kilometer westlich der Hauptstadt Kiew. Es ist 20 Kilometer von der 370.000 Einwohner zählenden Stadt Winnyzja entfernt, doch besteht nach Angaben von deren Bürgermeister Sergej Morgunow keine Gefahr, dass sie von Granatsplittern getroffen werden könnte. Ministerpräsident Wolodimir Groisman traf kurz nach Mitternacht in Winnyzja ein, um persönlich die Arbeit der Behörden zu koordinieren. Er war bis 2014 selbst Bürgermeister der Stadt.

Im März hatte ein Brand in einem riesigen Waffen- und Munitionslager im Osten des Landes zu tagelangen Explosionen geführt, bei denen ein Mensch getötet wurde. Tausende Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Das Depot in der Stadt Balaklija liegt rund hundert Kilometer von den ostukrainischen Gebieten entfernt, die von den prorussischen Aufständischen kontrolliert werden.

Im Oktober 2015 starben zwei Menschen bei einer Serie von Explosionen in einem weiteren, direkt an der Frontlinie gelegenen Munitionsdepot. In dem Konflikt der prorussischen Rebellen gegen Kiews Regierungstruppen wurden seit April 2014 mehr als 10.000 Menschen getötet.

afp

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