Massenpanik in Indien: Mehr als 100 Tote

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Archivfoto eines Tempelfestes im südindischen Bundesstaat Kerala aus dem Jahr 2008

Kochi - Bei einer Massenpanik nach einem hinduistischen Tempelfest sind am Freitag in Südindien mehr als hundert Menschen ums Leben gekommen.

Menschen seien verletzt worden, berichtete die Polizei. Auslöser der Panik war demnach ein Unfall, bei dem ein mit Pilgern voll besetzter Geländewagen in eine Menschenmenge gerast war. Die Gläubigen waren auf einem schmalen Pfand durch einen dichten Wald auf dem Heimweg vom Sabarimala-Schrein im Staat Kerala, als sich Unglück ereignete, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Das unwegsame Gelände erschwerte die Rettungsarbeiten.

Das jährlich stattfindende, zwei Monate andauernde Fest zieht Millionen Gläubige an. In dem abgelegenen Tempel beten die Pilger zu der hinduistischen Gottheit Ayyappan. Die Zeremonie am Freitag bildete den Abschluss des Fests. Rund 150.000 Menschen sollen ihr nach einem Bericht der Nachrichtenagentur PTI beigewohnt haben. Rund 2.000 Polizisten waren rund um den Schrein im Einsatz, um Unfälle zu verhindern.

dapd

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