Massage-Chef knetete auch die Brüste

Bonn - Dem Chef eines Massage-Tempels in Bonn wurden die Rundungen einer Kundin zum Verhängnis. Der Mann vergaß während seiner Arbeit den eigentlichen Kundenauftrag. Jetzt wird er dafür belangt.

Der Chef eines Massage-Tempels in Bonn ist bei seiner Arbeit über das Ziel hinausgeschossen. Wie der Kölner Express berichtet, war der Mann (34) von den Rundungen seiner Kundin (29) wohl so betört, dass seine knetenden Hände gegen Ende der Massage in Regionen vordrangen, in denen sie nichts zu suchen hatten.

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Ohne explizite Anweisung der jungen Frau begann der Chef des Ladens demnach, die Brustwarzen der Kundin durch seine Finger gleiten zu lassen. Nach mehreren Sekunden ließ er von der geschockten Frau ab, die wiederum völlig verstört war und eilig bar zahlte, bevor sie fluchtartig den Erholungstempel verließ.

Bei der Polizei erstattete sie alsbald Anzeige, woraufhin der Staatsanwalt die Ermittlungen aufnahm. Nun musste der Masseur wegen seiner illegalen Brustmassage 400 Euro in der Staatskasse hinterlegen.

Doch damit wollte sich der Angeklagte nicht abfinden und legte mithilfe eines Anwalts Einspruch ein. Sein Verteidiger im Wortlaut: "Masseure gehen einer gefahrgeneigten Arbeit nach."

tz

Rubriklistenbild: © dapd

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