Drogenfahnder schlugen erneut zu

Spanien: Drei Tonnen Kokain aufgetaucht 

Cádiz - Schon wieder haben die spanischen Drogenfahnder zugeschlagen. Auf einem Frachter stellten sie drei Tonnen Kokain sicher. Das war in letzter Zeit bei weitem nicht ihre einzige Beute.

Spanische Drogenfahnder haben vor der Südküste der Iberischen Halbinsel einen Frachter aufgebracht und an Bord mehr als drei Tonnen Kokain sichergestellt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurden 31 mutmaßliche Rauschgiftschmuggler festgenommen. 21 Verdächtige stammten aus Bulgarien, 6 aus Kolumbien und 4 aus Spanien, sagte Polizeichef Ignacio Cosidó.

Das Kokain sei auf einer Karibikinsel vor der Küste Südamerikas in den Frachter geladen worden. Das Schiff habe Kurs auf die Region Galicien im Nordwesten Spaniens genommen. Von dort sollte das Rauschgift nach Madrid gebracht werden.

Die spanische Drogenfahnder stellten damit innerhalb weniger Tage mehr als 4,5 Tonnen Kokain sicher. Zuvor hatte die Polizei auf Gran Canaria an Bord eines Privatflugzeugs 1,5 Tonnen Kokain entdeckt. Zwei aus Deutschland stammende Piloten wurden festgenommen. Nähere Einzelheiten wurden zu dieser Aktion nicht bekannt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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