Memphis: Dämme halten Flutwelle stand

Wassermassen
+
Die Wassermassen treiben Müll mit sich.

Memphis - Aufatmen in Memphis: Der Scheitel der Mississippi-Flutwelle hat am Dienstag Memphis im Süden der USA passiert - und die Dämme haben gehalten.

Gegen zwei Uhr morgens (Ortszeit) sei die knapp 14,6 Meter hohe Welle in der Stadt angekommen, berichtete ein Sprecher des Nationalen Wetterdienstes, Bill Borghoff. Die rund 920 000 Einwohner der historischen Musikstadt müssen allerdings weiter bibbern: Der Wasserpegel soll sich bis zu 36 Stunden halten.

Die Dämme müssen also weiter einem gewaltigen Druck

Lesen Sie dazu auch:

Memphis: Angst vor der Mississippi-Flut

Jahrhundertflut wälzt sich auf Süden der USA zu

standhalten. “Wir haben keinen Grund, unseren Dämmen zu misstrauen“, sagte ein Sprecher des Armeekorps der Ingenieure. Flussabwärts rüsteten sich zahlreiche Farmer für die Flutwelle. Mit selbsterrichteten Dämmen versuchten sie, ihre Felder zu schützen.

Naturkatastrophen: Das sind die gefährlichsten Länder der Erde

Naturkatastrophen: Das sind die gefährlichsten Länder der Erde

Der WeltRisikoIndex zeigt an, in welchen Ländern das Katastrophenrisiko besonders hoch ist, wobei nicht nur die Gefahr durch Naturkatastrophen in den Blick genommen wird, sondern auch der Entwicklungsstand der Gesellschaft. Auf Platz 10: Der Inselstaat Timor-Leste in Südostasien. In dem bitterarmen auch ein erhöhtes Risiko für Tsunamis und Erdbeben. © dpa
Den neunten Platz belegt El Salvador - das Land wird häufig von Naturkatastrophen wie etwa Erdbeben heimgesucht. Auch Vulkanausbrüche erschweren der Bevölkerung das Leben. © dpa
Laut dem WeltRisikoBericht gehört auch Kambodscha zu den gefährlichsten Ländern der Welt - in dem Entwicklungsland kommt es oft zu Tropenstürmen und Überschwemmungen. Daher ist Kambodscha auf Platz 8 der gefährlichsten Länder der Erde. © dpa
Auf Platz 7: Costa Rica. Hier herrscht Gefahr durch Naturkatastrophen wie Erdbeben, Vulkanausbrüche oder Hurrikane, wegen der es auch zu Überschwemmungen kommen kann. © dpa
Den sechsten Platz belegen die Salomonen. Der Inselstaat im Pazifik wird häufig von Erdbeben und Tsunamis erschüttert. © dpa
Auf Platz 5: Bangladesch. Das Entwicklungsland wird kontinuierlich von Unwettern heimgesucht und ist stark erdbebengefährdet. © dpa
Auf Platz 4 der Liste ist Guatemala - in dem Land besteht eine erhöhte Gefahr für Wirbelstürme. Außerdem gibt es in dem Entwicklungsland 25 aktive Vulkane. © dpa
Den dritten Platz der Statistik belegen die Philippinen. Der Inselstaat ist häufig von Taifunen oder Erdbeben betroffen. © dpa
Der Inselstaat Tonga ist auf Platz zwei der gefährlichsten Länder. Er wird häufig von verheerenden Naturkatastrophen wie Erdbeben heimgesucht. © dpa
Den traurigen ersten Platz belegt Vanuatu - der Pazifikstaat leidet unter dem Klimawandel und Naturkatastrophen wie Erdbeben und Stürmen. © dpa

Das Hochwasser eines der längsten Ströme der Welt, das in den kommenden Tagen zum größten des Flusses im zurückliegenden Jahrhundert anwachsen könnte, floss weiter auf das Mississippi-Delta.

dpa

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Riesenstern Beteigeuze wurde extrem dunkel - Forscher lösen das Rätsel
WELT
Riesenstern Beteigeuze wurde extrem dunkel - Forscher lösen das Rätsel
Riesenstern Beteigeuze wurde extrem dunkel - Forscher lösen das Rätsel
Ergebnis der heutigen Newsletter-Umfrage
Ergebnis der heutigen Newsletter-Umfrage
Stau auf der Autobahn A7: Mercedes geht in Flammen auf
WELT
Stau auf der Autobahn A7: Mercedes geht in Flammen auf
Stau auf der Autobahn A7: Mercedes geht in Flammen auf
Depeche Mode: Keyboarder Andy Fletcher gestorben - Insider-Aussagen zur Todesursache
WELT
Depeche Mode: Keyboarder Andy Fletcher gestorben - Insider-Aussagen zur Todesursache
Depeche Mode: Keyboarder Andy Fletcher gestorben - Insider-Aussagen zur Todesursache

Kommentare