Mexiko diskutiert Legalisierung von Drogenhandel

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Ein Mann raucht einen Joint. In den vergangenen Tagen haben sich mehrere mexikanische Politiker für eine Legalisierung von weichen Drogen wie Marihuana, das im Land am meisten konsumiert wird, ausgesprochen.

Mexiko-Stadt - Nach vielen Misserfolgen im Kampf gegen die Drogenkriminalität in Mexiko treten immer mehr Politiker für die Freigabe des Rauschgifthandels ein.

Auch Ex-Präsident Vicente Fox hält eine Legalisierung für ein geeignetes Mittel, um der Drogenmafia ihre Geschäftsgrundlage zu entziehen, wie mexikanische Medien am Montag berichten.

Nach Meinung von Fox, der von 2000 bis 2006 Präsident des Landes war, sollten Produktion, Verkauf und Handel legalisiert werden. Die Drogenarten spezifizierte er dabei nicht. “Es ist an der Zeit, das Gleichgewicht zwischen den Kriminellen, den Märkten und den kriminellen Netzwerken zu zerstören“, begründete Fox seine Initiative.

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In den vergangenen Tagen hatten sich mehrere Politiker für eine Legalisierung von weichen Drogen wie Marihuana, das in Mexiko am meisten konsumiert wird, ausgesprochen. Präsident Felipe Calderón will eine Debatte zu diesem Thema zwar nicht unterbinden, spricht sich jedoch weiter entschieden gegen eine Legalisierung aus. Seit seinem Amtsantritt im Dezember 2006 sind im Drogenkrieg rund 28.000 Menschen getötet worden.

dpa

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