In entlegener Bergregion

Mindestens vier Tote und 18 Vermisste bei Erdrutsch in Chile

Ein Haus umgeben von Schlammmassen. Foto: Notimex

Chaitén (dpa) - Ein Erdrutsch hat im Süden Chiles mehrere Häuser weggerissen und mindestens vier Menschen getötet. 18 weitere werden noch vermisst, zwölf sind verletzt, wie das Innenministerium des südamerikanischen Landes mitteilte.

Das Unglück ereignete sich demnach in einer entlegenen Bergregion in den Anden, rund 1300 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile.

Im rund 270 Einwohner zählenden Bergort Villa Santa Lucia, eine Autostunde von der Provinzhauptstadt Chaitén entfernt, trat ein Fluss durch Regen über die Ufer und löste die Schlammlawine aus, erklärte die Bürgermeisterin von Chaitén, Clara Lezcano. Das Innenministerium gab dagegen als Ursache ein Übermaß an Regenfällen an, die eine Schlammlawine auf einem Berghang losgelöst habe.

Der Geologiedienst Sernageomin führte die Katastrophe auf die Loslösung einer großen Eismasse eines Gletschers zurück, wie das Nachrichtenportal Emol berichtete. Rund 20 Häuser und eine Schule seien von dem Erdrutsch betroffen, hieß es. Mehrere Menschen seien obdachlos geworden und harrten in einer Notunterkunft aus.

Bericht Katastrophendienst Onemi, Span.

Bericht Nachrichtenportal Emol, Span.

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