Einsatz läuft noch

Mindestens vier Tote bei Lawinenunglück in Südfrankreich

Eine Gruppe Skiwanderer macht sich nordwestlich von Nizza in die Berge auf. Der Ausflug endet tragisch.

Nizza - Bei einem Lawinenunglück in den südfranzösischen Alpen sind mindestens vier Menschen getötet worden. Ein Mensch wurde verletzt, ein weiterer Mensch werde vermisst, teilte die Polizei am Freitag mit.

Der Zwischenfall habe sich außerhalb der Skigebiete in der Gegend von Entraunes nordwestlich von Nizza ereignet. Laut französischen Medienberichten waren die Opfer Skiwanderer.

Einsatz läuft noch

Premierminister Édouard Philippe sprach am Rande eines öffentlichen Auftritts von einer „gewissen Zahl von Opfern und Vermissten“, die gesucht oder gerettet würden. Der Einsatz laufe noch. Zu Details äußerte sich der Regierungschef nicht.

Wie die Regionalzeitung Nice-Matin auf ihrer Internet-Seite berichtete, waren die Gruppe mit fünf Menschen und ein Hochgebirgsführer von Entraunes aus aufgebrochen. Die Zeitung berief sich dabei auf den Bürgermeister des Ortes, Pierre Tardieu. Der Unfall habe sich gegen 12.45 Uhr ereignet. Es würden bei der Rettung auch Hubschrauber eingesetzt.

Schon seit mehreren Tagen gebe es in der Region ein erhöhtes Lawinenrisiko, denn es habe geschneit und der Wind sei stark, berichtete der Nachrichtensender BFMTV. Auf einer bis zum Wert fünf reichenden Risiko-Skala sei der Wert vier erreicht.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Valentin Flauraud

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