In Frankreich

"Miss"-Wettbewerbe für Kinder bald verboten

Paris - Das französische Oberhaus hat mit klarer Mehrheit dafür gestimmt, das Mädchen unter 16 Jahren nicht mehr an Schönheitswettbewerben teilnehmen dürfen sollen.

Ein entsprechender Zusatzartikel zum Gesetz  zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen passierte am Dienstagabend den Senat in Paris. Demnach soll Organisatoren solcher "Mini-Miss"-Wettbewerbe eine Strafe von zwei Jahren Haft und 30.000 Euro angedroht werden. Bei diesen Veranstaltungen nach amerikanischem Vorbild nehmen Kinder ab sieben Jahren und jünger teil.

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"Lassen wir es nicht zu, dass unsere Töchter vom frühesten Alter an glauben, dass nur ihr Aussehen zählt", sagte die Senatorin Chantal Jouanno, die den Gesetzeszusatz eingebracht hatte. "Lassen wir es nicht zu, dass wirtschaftliches Interesse über sozialem Interesse steht." Die Zentrumspolitikerin hob hervor, solche Wettbewerbe gebe es nur für Mädchen. Der gesamte Gesetzestext zur Gleichberechtigung muss noch die Nationalversammlung passieren, bevor er in Kraft treten kann.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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