Missbrauchsopfer: Papst bei Treffen "sehr bestürzt"

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Bei dem Treffen mit Missbrauchsopfern der katholischen Kirche am vergangenen Freitag in Erfurt soll sich Papst Benedikt XVI. “sehr bestürzt und sehr erschüttert“ gezeigt haben.

München - Bei dem Treffen mit Missbrauchsopfern der katholischen Kirche am vergangenen Freitag in Erfurt soll sich Papst Benedikt XVI. “sehr bestürzt und sehr erschüttert“ gezeigt haben.

Das sagten Teilnehmer des nichtöffentlichen Treffens dem ARD-Politmagazin “Report“ vom Dienstag laut Vorabbericht. An der Begegnung mit dem Papst hatten fünf Missbrauchsopfer teilgenommen, von denen zwei sich in der Sendung äußerten.

Ein 63-Jähriger aus Stuttgart, der als Heimkind von zwei Ordensschwestern missbraucht wurde, sagte dem Magazin, man habe gespürt, dass der Papst “fassungslos war und seine Stimme immer leiser wurde“. Nach der Schilderung seines Schicksals habe der Papst zu ihm gesagt: “Ich bin sehr bestürzt. Das ist wirklich schlimm, was man Ihnen angetan hat.“ Außerdem habe sich Benedikt XVI. für die Aufklärung der Vorfälle eingesetzt.

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dapd

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