Missbrauchsvorwürfe gegen Therapieheime

Potsdam/Unterspreewald - In brandenburgischen Therapieheimen sollen junge Bewohner misshandelt worden sein - den Vorwürfen will nun das Land nachgehen.

Die Heimbewohner sollen einem Bericht der Tageszeitung „taz“ (Samstag) zufolge eingesperrt und mit einem Gesprächsverbot bestraft worden sein, nachdem sie gegen die Heimregeln verstoßen hatten. Zudem soll es zu Knochenbrüchen durch Fixierungen gekommen sein. Der Betreiber der Heime, die Haasenburg GmbH, wies die Vorwürfe zurück.

Das Bildungsministerium teilte am Montag in Potsdam mit, es werde eine Untersuchungskommission eingerichtet. Betroffene Jugendliche könnten sich per Telefon oder Mail melden - auch vertraulich.

In den Einrichtungen werden nach Haasenburg-Angaben Jugendliche, die ihren Alltag nicht bewältigen können, betreut.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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