Spekulation um sein Motiv

Newtown-Amokläufer sollte in Psychiatrie

+
Adam Lanza (kl. Bild) hatte offenbar Angst, in die Psychiatrie eingewiesen zu werden.

Newtown - Nach dem Amoklauf an einer Grundschule in Newtown gibt es erste Hinweise auf das Motiv des Täters Adam Lanza: Seine Mutter wollte ihn wohl in eine psychiatrische Einrichtung einweisen lassen.

Wie US-Medien berichten, war der 20-Jährige Attentäter Adam Lanza offenbar wütend, dass ihn seine Mutter in eine psychiatrische Klinik einweisen lassen wollte. „Adam war darüber offenbar sehr verärgert", sagt Joshua Flashman (26), der in der Nähe des Tatorts aufwuchs und mit Adam Lanza bekannt war. "Er dachte, sie wollte ihn wegschicken. Ich hatte den Eindruck, dass er wirklich sehr wütend war. Ich kann mir gut vorstellen, dass das der Auslöser gewesen ist", so Flashman gegenüber dem US-Fernsehsender "Fox News".

Die Mutter des Attentätes hat an der Sandy Hook Elementary School als frewillige Helferin gearbeitet. Sie soll mit der Direktorin und der Schulpsychologin eng befreundet gewesen sein - beide wurden ebenfalls von Adam Lanza getötet.

Offenbar war die Angst des 20-jährigen Amokläufers vor einer Einweisung nicht unbegründet. Laut "Fox News" soll es bereits entsprechende Dokumente gegeben haben. 

Trauer und Verzweiflung nach Amoklauf von Newtown

Trauer und Verzweiflung nach Amoklauf von Newtown

Insgesamt hatte der Amokläufer Adam Lanza 20 Kinder erschossen. Sie sind alle sechs und sieben Jahre alt. Der Täter, töte außerdem sieben Erwachsene, darunter seine Mutter. Danach beging er Selbstmord.

jb

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Seebeben vor Kos versetzt Urlauber in Angst - so sieht die Insel nun aus
Seebeben vor Kos versetzt Urlauber in Angst - so sieht die Insel nun aus
Neue Details zum Amokläufer in München: Er war zuvor bei Tugce
Neue Details zum Amokläufer in München: Er war zuvor bei Tugce
Zwei Touristen sterben bei Erdbeben in der Ägäis
Zwei Touristen sterben bei Erdbeben in der Ägäis
Volksfest-Randale und sexuelle Übergriffe in Schwaben
Volksfest-Randale und sexuelle Übergriffe in Schwaben

Kommentare