Aus 3000 Kilometern Entfernung

Mord nach 18 Jahren vor der Aufklärung - das brachte den Durchbruch

Mit 18 Jahren Verspätung steht ein Mord in Australien vor der Aufklärung. Den Durchbruch brachte eine kleine Änderung der Bürokratie.

Wellington - Aus einer Entfernung von mehr als 3000 Kilometern und mit 18 Jahren Verspätung ist jetzt vermutlich ein Mord in Australien aufgeklärt worden. Wegen der Ermordung eines 42 Jahre alten Mannes in der südaustralischen Gemeinde Maslin Beach im Januar 2000 wurde nun in Neuseeland ein Verdächtiger festgenommen, wie die Polizei des Pazifikstaats am Freitag mitteilte.

Auf die Spur des inzwischen 43 Jahre alten Neuseeländers aus der Großstadt Auckland kam die Polizei durch DNA-Spuren. Möglich wurde dies, weil Australien inzwischen zulässt, dass seine DNA-Datenbanken mit den Beständen in anderen Ländern abgeglichen werden. Der Mann soll jetzt an Australien ausgeliefert werden.

Der Australier war im Januar 2000 mitten in der Nacht auf einem Parkplatz erschossen worden. Der Tote wurde mit zahlreichen Schusswunden später in seinem Auto entdeckt. Auch die Tatwaffe sowie eine Jacke, die dem mutmaßlichen Mörder gehörte, wurden gefunden. Trotz einer Belohnung von umgerechnet mehr als 140.000 Euro hatte die Fahndung jedoch viele Jahre lang keinen Erfolg. Den Durchbruch ermöglichten jetzt offenbar mehrere DNA-Spuren, die die Ermittler am Tatort sichergestellt hatten.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP / MARK PETERSON

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