Münchens letzte "Mondscheinsiedlung" wird legal

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Ein Haus in einer nach dem Zweiten Weltkrieg illegal hochgezogene Siedlung in München.

München (dpa) - Die letzte nach dem Zweiten Weltkrieg illegal hochgezogene Siedlung in München wird nach fast 70 Jahren legalisiert. Der Planungsausschuss der bayerischen Landeshauptstadt hat eine sogenannte Außenbereichssatzung für die Siedlung "Am Dratfeld" beschlossen.

Das bestätigte ein Sprecher des Planungsreferates. Sobald der Beschluss vom Oberbürgermeister unterzeichnet und im Amtsblatt veröffentlicht wird, haben die Bewohner der zwölf Häuser dort nach Jahrzehnten Rechtssicherheit und die Gewissheit, dass sie dort bleiben dürfen. Nach Angaben des Referates ist das reine Formsache und wird etwa in ein bis zwei Monaten soweit sein.

"Am Dratfeld" ist die letzte von Münchens "Mondscheinsiedlungen", die in der Wohnungsnot nach dem Krieg ohne Baugenehmigung entstanden. "Die Siedlungen heißen Mondscheinsiedlungen, weil die Menschen sie dort nach der Arbeit, in der Nacht bei Mondschein, gebaut haben", sagt der Chef der SPD-Fraktion im Rathaus, Alexander Reissl, der sich seit Jahren für die Legalisierung der Siedlungen einsetzte. "Die Menschen haben da jahrzehntelang in der Angst gelebt, sie müssen da weg."

Mitteilung der SPD-Fraktion

Beschlussvorlage

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