Wetterexperten-Prognose

Nach dem Bibber-Mai: Wie wird unser Sommer?

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Badesachen oder Regenschirm? Welches Utensil wird im Sommer 2013 wichtiger?

München  – Und wieder liegt ein weitgehend verregnetes Wochenende hinter uns. Am kommenden Freitag endet der Mai und damit auch der meteorologische Frühling. Hier erfahren Sie die Aussichten für den Sommer 2013.

Das ist der kälteste Frühling seit Jahrzehnten. Zuletzt war es vor über 40 Jahren in einem Frühjahr ähnlich kalt. Im Jahr 1970 wies der Frühling eine Durchschnittstemperatur von nur 6,0 Grad auf” erklärt Wetterexperte und Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net

Für die Meteorologen endet am kommenden Freitag das Frühjahr 2013, dann beginnt schon der meteorologische Sommer. Er erstreckt sich über Juni, Juli und August. 

Was sind die Aussichten für den Sommer 2013? “Die obigen Zahlen haben für den kommenden Sommer erst einmal überhaupt keine Bedeutung. Aus dem Ablauf der vorangegangenen Jahreszeit kann man statistisch gesehen keine Aussagen über die anschließende Jahreszeit treffen” erklärt Jung.

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Der amerikanische Wetterdienst hat für die Sommermonate Juni, Juli und August einen ersten Langfristtrend für ganz Europa berechnet. Demnach soll der Sommer in Deutschland eher durchschnittlich temperiert ausfallen, unterm Strich also weder großartig wärmer oder kälter als normal.

Deutlich kälter als üblich soll es dagegen in den klassischen Urlaubsregionen werden: Spanien, Portugal, Südfrankreich, Italien, Kroatien und Bulgarien. Wobei “kälter als normal” hier nicht unbedingt einen Bibbersommer bedeuten muss, denn immerhin haben die durchschnittlichen Sommertemperaturen ein recht hohes Niveau.

Bei den Niederschlägen ist es in Deutschland nicht ganz so einheitlich. Hier sehen die Amerikaner für den Norden Deutschlands einen eher zu trockenen Sommer, während es im Süden etwas nasser als normal werden könnte. Aber auch in Teilen von Spanien, Portugal, Frankreich und Italien ist die Wahrscheinlichkeit für einen etwas feuchteren Sommer erhöht. Besonders nass soll nach diesen Berechnungen der Sommer in Kroatien, Bulgarien, Rumänien und Serbien werden.

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Fazit: Für Deutschland deutet der langfristige Trend somit auf einen Durchschnittssommer hin, der im Norden etwas trockener und im Süden des Landes etwas nasser als normal ausfallen könnte. Damit würden wir im großen und ganzen bei dem Landen was für unser Land typisch ist- bei einem wechselhaften Sommer. Mit längeren Hitzewellen von über einer Woche wird daher kaum zu rechnen sein. Einzelne warme bis auch mal heiße Tage werden rasch durch ziemlich kühle und feuchte Witterungsabschnitte abgelöst werden.

Viele Menschen erinnern immer wieder an den “tollen Sommer” 2003. Hier muss man klar sagen: dieser Sommer war ein Jahrhundertsommer und eine absolute Ausnahme für unsere Breiten. Das war mit Sicherheit kein typische mitteleuropäischer Sommer. Zudem brachte sorgte die ungewöhnliche Hitze auch für viele Todesopfer.

Wie geht´s in den kommenden Tagen weiter?

Es bleibt weiter wechselhaft und wird stellenweise noch mal richtig nass werden. Der Wonnemonat Mai bekommt höchstwahrscheinlich nicht mehr die Kurve hin zu schönem Sommerwetter. Ganz im Gegenteil: Gebietsweise stehen schon wieder starke Regenfälle vor der Tür.

Das meiste Nass bekommt dabei wohl der Süden des Landes ab. Und die wärmste Ecke wird dabei- wie schon letzte Woche- der Nordosten des Landes sein. Immer wieder sickert dort die warme Luft aus Osteuropa ein. Der Westen und Süden dagegen müssen weiter mit tiefen Werten vorliebnehmen.

Der Trend für die nächsten Tage

Montag: in der Mitte werden bei weiteren Regenfällen nur 7 bis 11 Grad erreicht, sonst erwärmt sich die Luft auf 16 bis 22 Grad. Dabei überall viele Wolken und zeitweise Regen.

Dienstag: kurzfristige Erwärmung im ganzen Land auf 17 bis 25 Grad, dabei vorübergehend freundlicher bei einem Gemisch aus Sonne und Wolken.

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Mittwoch: im Nordosten mit 21 bis 25 Grad weiter warm, sonst nur 9 bis 16 Grad, aus Westen neuer kräftiger Regen, im Osten anfangs freundlich, später auch dort kräftige Gewitter.

Donnerstag (Fronleichnam): der Nordosten verbleibt mit 19 bis 24 Grad weiterhin in der warmen Luft, sonst 9 bis 16 Grad, viele Wolken und besonders in der Mitte und im Süden immer wieder kräftiger Regen.

Freitag: im Norden und Osten 20 bis 25 Grad, sonst mit 8 bis 14 Grad für die Jahreszeit weiter zu kühl, im Westen und Süden kräftiger Regen, sonst bei einem Gemisch aus Sonne und Wolken nur einzelne Schauer oder Gewitter.

Samstag: im Süden werden 12 bis 16 Grad erreicht, sonst 20 bis 26 Grad, dabei ist es im Nordosten am wärmsten, nördlich des Mains vielfach freundlich und kaum Schauer, sonst dicke Wolken und vor allem am Alpenrand weitere starke Regenfälle.

Sonntag: langsam wird es auch im Süden wärmer und es werden 16 bis 19 Grad erreicht, sonst 20 bis 26 Grad, während es im Norden vielfach freundlich ist, gibt es im Süden weitere Regenfälle, die am Alpenrand wieder kräftig sein können.

zr

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