Vermisster Bergsteiger

Nach 34 Jahren: Eisleiche am Matterhorn entdeckt

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Das Schmelzen der Gletscher infolge der Erderwärmung gibt auch am Matterhorn vermehrt die Leichen von seit Jahren vermissten

Zermatt - Am Matterhorn sind die Überreste eines seit 34 Jahren vermissten englischen Bergsteigers entdeckt worden.

Ein Hubschrauberpilot habe die menschlichen Knochen im August 2013 am Fuß der Nordwand des 4478 Meter hohen Berges im Schweizer Kanton Wallis entdeckt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Nach einem Abgleich mit einer Liste der rund 280 Bergsteiger, die seit 1926 vermisst gemeldet wurden, sei es mittels eines DNA-Tests gelungen, die Überreste als die eines im Dezember 1979 vermisst gemeldeten 27-jährigen Briten zu identifizieren. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wollte Die Polizei den Namen des Mannes nicht nennen.

Das Schmelzen der Gletscher in den Alpen infolge der Erderwärmung gibt vermehrt die Leichen von seit Jahren vermissten Bergsteigern frei. Im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten kommt es heute dank technologischer Fortschritte nur noch selten vor, dass verunglückte Alpinisten nicht gefunden werden können.

afp

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