Nach Mord an Stieftochter

Mann entschuldigt sich für seine Tat

Im Mai soll ein 29-jähriger seine Stieftochter in Karlsruhe ermordet haben. Im Prozess entschuldigte er sich nun für seine Tat.

Karlsruhe - Ein 29-Jähriger aus Kamerun soll seine siebenjährige Stieftochter aus einer fremden Wohnung gezerrt und erstochen haben. Im Mordprozess um den gewaltsamen Tod des Mädchens hat sich der Angeklagte für die Tat entschuldigt. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe wirft dem Mann vor, das Kind im Mai in Karlsruhe getötet zu haben. Als Motiv wird Rache vermutet, weil seine Frau sich von ihm trennen wollte.

Laut Anklage drang der Mann abends in die Wohnung einer Freundin seiner Frau ein, in der sich die Kinder der Freundin und seine Stieftochter alleine aufhielten. Er trat die Tür ein, zerrte die Siebenjährige aus der Wohnung und stach sechsmal auf sie ein, hieß es in der Anklageschrift.

Trotz der notärztlichen Versorgung und einer anschließenden Notoperation erlag das Mädchen wenige Tage später ihren Wunden. Der Täter war zunächst geflüchtet, konnte jedoch noch am selben Tag festgenommen werden.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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