Verkehr verläuft wieder nach Fahrplan

Nach U-Bahn-Unfall in Duisburg geht Suche nach Unglücksursache weiter

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U-Bahnen Zusammen gestoßen

Zwei Bahnen prallen in einem Duisburger Tunnel aufeinander - mehr als 20 Menschen werden verletzt. Auch am Morgen nach dem Unfall ist zunächst offen, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

Duisburg - Nach dem Zusammenstoß zweier Bahnen in einem U-Bahn-Tunnel in Duisburg mit mehr als 20 Verletzten ist die Ursache weiterhin unklar. Es habe bislang keine neuen Erkenntnisse gegeben, wie es zu dem Unfall am Dienstag kommen konnte, sagte ein Sprecher der Duisburger Polizei am frühen Mittwochmorgen. Die Ermittlungen würden nun fortgesetzt. Der Verkehr auf der Strecke lief am Mittwochmorgen wieder nach Fahrplan, wie eine Sprecherin der Duisburger Verkehrsgesellschaft sagte.

Am Dienstagnachmittag war eine Bahn der Linie 903 im Tunnel nahe einer Haltestelle im Stadtteil Meiderich auf eine andere aufgefahren. Die betroffene Bahnlinie verkehrt in Duisburg sowohl ober- als auch unterirdisch. Nach Angaben der Feuerwehr wurden zwei Menschen schwer verletzt, mehr als 20 weitere trugen leichte Verletzungen davon.

Feuerwehr: Unfall sei vergleichsweise glimpflich ausgegangen

15 weitere Menschen wurden als „Betroffene“ geführt - bei ihnen handele es sich etwa um Fahrgäste, die keine körperlichen Verletzungen erlitten hätten. Nach Angaben der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) erlitt ein Straßenbahnfahrer einen Schock.

Die U-Bahn Station "Auf dem Damm" ist wegen des Unfalls gesperrt.

Die Feuerwehr sagte am Abend, der Unfall sei vergleichsweise glimpflich ausgegangen. Den Angaben zufolge wurde niemand eingeklemmt. Etwa 80 Rettungskräfte kümmerten sich insgesamt um knapp 40 Menschen.

Für die ersten Ermittlungen waren am Dienstagabend die Polizei und ein Sachverständiger vor Ort. Die Haltestelle blieb vorübergehend in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Auf dem vom Unfall nicht betroffenen Gleis fuhren bereits am Abend wieder Bahnen.

dpa

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